Wildschweine am Waldrand

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Laura Schneider | am

Die Afrikanische Schweinepest kommt bisher nicht näher

Im Januar trat die Seuche nur zwölf Kilometer vor der deutschen Grenze auf. Seitdem gab es keinen weiteren Fall, der näher an der Grenze lag.

Die Behörden beobachten weiterhin die Entwicklung der Afrikanischen Schweinepest in Polen. Am 21. Januar wurde die Tierseuche bei einem toten Wildschwein zwölf Kilometer vor der deutschen Grenze nachgewiesen. Seitdem wurde vorerst kein weiterer Kadaverfund gemeldet, der näher an Deutschland lag. Das teilte das Bundesagrarministerium auf Anfrage der dpa am Dienstag mit.

Deutschland stehe mit den polnischen Behörden weiter in sehr engem Kontakt, um sich mit abgestimmten Maßnahmen weitgehenden vor einer Einschleppung zu schützen. Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich. Allerdings dürfte der erste Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Deutschland würde den Status als „seuchenfrei“ verlieren und es drohten Exportstopps für Schweinefleisch, etwa nach Asien.

Brandenburg hat wegen der grenznahen Fälle einen 120 Kilometer langen Schutzzaun errichtet. In Sachsen soll ein solcher Zaun bis Ende der Woche vollendet sein.

Mit Material von dpa

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