Meyer Werft an der Ems

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Christel Grommel | am

Bund prüft Hilfen für Meyer-Werft

Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft in Papenburg ist angeschlagen. Gerade diese Branche leidet stark unter der Corona-Krise.

Das Bundeswirtschaftsministerium prüft Hilfen für die Werft. Man stehe dazu in Kontakt mit dieser. Ein Werftsprecher bestätigte, dass man mit dem Bund und dem Land in Kontakt stehe. 

Das Ministerium gab an, dass geprüft werde, "welche Unterstützungsmaßnahmen im konkreten Fall der Meyer-Werft anwendbar sind, um die Beschäftigung auf der Werft und bei den Zulieferunternehmen zu sichern". 

Gerade der Kreuzfahrtschiffbau leide unter coronabedingten Veränderungen der Auftragslage und Liquiditätsengpässen, sagte eine Ministeriumssprecherin. Da die Meyer-Werft in Papenburg auf riesige Kreuzfahrtschiffe spezialisiert ist, musste das Unternehmen aufgrund des Stillstands der Branche seine Kapazitäten deutlich reduzieren. In der über 3000 Personen zählenden Stammbelegschaft drohen Einschnitte.

Für Mai und Juni ist die Werft in Kurzarbeit. Über mehrwöchige Betriebsschließungen im Sommer und Winter werde mit dem Betriebsrat verhandelt. 

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Perli forderte von der Werft, dass sie im Falle von Hilfen Arbeitsplätze sichern müsse. Zudem solle sie ihren Rechtssitz von Luxemburg nach Deutschland verlegen.

Mit Material von dpa

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