Barbara Otte-Kinast
Madeline Düwert | am

Antragsverfahren für Umweltmaßnahmen und Ökolandbau gestartet

Niedersachsen gewährt Landwirten im kommenden Jahr wieder Fördergelder für eine umweltschonende Landbewirtschaftung.

Unter anderem werden auf diese Weise Blüh- und Schonstreifen auf Ackerflächen oder die extensive Bewirtschaftung von Dauergrünland finanziell unterstützt. „Die Palette an Fördermaßnahmen zum Wohl von Natur und Umwelt ist in Niedersachsen breit gefächert. Diese Chance sollten Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter nutzen!“, teilte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast mit.

Nach Prüfung der Anträge und dem Bewilligungsverfahren im Dezember beginnt der Förderzeitraum mit dem 1. Januar 2021.

Die Maßnahmen werden für fünf Jahre verpflichtend angeboten. Das gilt auch für das aktuelle Antragsverfahren. Hier gibt es jedoch die besondere Situation, dass die Maßnahmen in die neue Agrar-Förderperiode der EU hineinreichen. Die Rahmenbedingungen hierfür werden aktuell zwischen den Staaten der EU diskutiert. Daher ist es möglich, dass sich die Verpflichtungsdauer noch verändert und dann für einzelne Maßnahmen angepasst werden müsste.

Anträge auf Teilnahme an den diesjährig angebotenen Agrarumweltmaßnahmen können online über das Antragssystem ANDI gestellt werden. Hilfestellungen dazu gibt es hier. Die maßnahmenspezifischen Anlagen zu den Anträgen werden bei den Bewilligungsstellen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eingereicht.


Derzeit nehmen in Niedersachsen rund 17.000 Betriebe die Fördergelder in Anspruch. Für 2019 wurde den niedersächsischen Landwirten etwa 75 Millionen Euro gezahlt. Die Beträge werden von der EU und vom Bund kofinanziert.

 

Mit Material von ML

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