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Anne-Maria Revermann | am

Barbara Otte-Kinast zeichnet wegweisende Unternehmen aus

Die Gewinner des ersten „Digitalisierungspreis Agrar und Ernährung Niedersachsen" stehen fest. Barbara Otte-Kinast hat heute (1. Oktober) drei Unternehmen für ihre wegweisenden digitalen Entwicklungen ausgezeichnet.

„Die Digitalisierung ist der DER Motor für die Land- und Ernährungswirtschaft. Sie bietet in vielfacher Hinsicht große Chancen. Diese Chancen wollen wir in Niedersachsen nutzen", sagt Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast bei der Preisverleihung des "Digitalisierungspreis Agrar und Ernährung Niedersachsen" .

Die drei Platzierten konnten jeweils einen Pokal, einen individuellen Kurzfilm über ihr Projekt sowie ein Preisgeld mit nach Hause nehmen. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Das sind die Gewinner

  1. Gewinner des ersten „Digitalisierungspreis Agrar und Ernährung" ist die DKE-Data GmbH & Co aus Osnabrück mit der Datenaustauschplattform agrirouter. Dabei handelt es sich um ein System, welches die Daten landwirtschaftlicher Produktionsprozesse unabhängig vom Maschinenhersteller transportiert (zum Beispiel automatische Dokumentation bei Ausbringung von Dünger, Saatgut und Pflanzenschutz). Landwirte oder Lohnunternehmer behalten damit an zentraler Stelle immer ihre Daten in ihrem Netzwerk. www.dke-data.com
  2. Den zweiten Platz belegt das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Echem der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit der „Tierbrille". Nutzer werden mit Hilfe einer Videobrille in die Lage versetzt, die Umgebung beispielsweise aus Sicht von Kühen oder Pferden wahrzunehmen. Ein Kamerasystem und ein Hochfrequenzmikrofon liefern Aufnahmen, eine speziell entwickelte Software adaptiert die Aufnahmen und stellt sie über eine Videobrille in Echtzeit dar. Dadurch wird eine Sensibilisierung hinsichtlich Tiergerechtheit und Tierwohl ermöglicht. www.lwk-niedersachsen.de

  3. Mit dem SOL3D gewinnt eduToolbox@Bri-C GmbH und Brand Qualitätsfleisch GmbH & Co KG aus Sarstedt den dritten Platz. Das System erfasst die Eigenbewegungen von Tierkörpern (Schweinen) während des Schlachtprozesses. Nach der Betäubung und dem Entblutestich erfolgt mit Hilfe des Systems die Sicherung der tierschutzkonformen Schlachtung. Dabei registrieren mehrere Sensoreinheiten eventuell auftretenden Bewegungen am Tierkörper. Die Anlage ist mit einer Alarmsteuerung verbunden, so dass gegebenenfalls sofort mit einer Nachbetäubung tierschutzegerecht reagiert werden kann. www.edutoolbox.de

     

Lösungen für die Praxis

Der Digitalisierungspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Zweit- und Drittplatzierte erhalten 3.500 Euro bzw. 1.500 Euro.

Die drei Gewinner-Projekte adressieren Probleme aus der täglichen Praxis. Sie erleichtern Arbeitsprozesse, fördern das Tierwohl beziehungsweise den Tierschutz oder steigern die Wirtschaftlichkeit mittels modernster digitaler Anwendungen.

 

 

Mit Material von ML

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