"Was im Moment nicht hilfreich ist, ist das Duchdrücken der Düngeverordnung im Eiltempo", stellt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, in seinem Video klar. Er appelliert an die Verantwortlichen, den Tagesordnungspunkt zur Düngeverordnung von der Agenda zu nehmen.

Hintergrund: Die Bundesregierung will bereits am Freitag, 27. März über die Änderung zur Düngeverordnung abstimmen. Und nicht, wie ursprünglich geplant, am 3. April.

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Anne-Maria Revermann | am

Bauernverband: Düngeverordnung nicht einfach durchwinken

Im Moment sei es nicht hilfreich, die Düngerverordnung im Eiltempo durchzudrücken, so Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands.

Das Landvolk Niedersachsen äußerte Kritik an diesem Hauruck-Verfahren und fordert ebenfalls, das Thema bei der Bundesratssitzung von der Tagesordnung zu nehmen.

Joachim Rukwied positionierte sich außerdem zu den Gerüchten einiger Medien um einen Produktionsboykott von Landwirten in Zeiten des Coronavirus im Zusammenhang mit der vorgezogenen Abstimmung zur Düngeverordnung. "Die deutschen Bauern stehen für Versorgungssicherheit und werden weiterarbeiten. Wir versorgen Deutschland auch in der Krise", betonte er.  Eine Produktionsverweigerung stehe seitens der Landwirte nicht zur Diskussion.

Mit Material von DBV

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