Gas_Notfallplan

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Christel Grommel | am

EU-Gas-Notfallplan: Agrarsektor nicht betroffen

Nach aktuellen Beschlüssen der EU-Energieminister sind Schweinehalter, Schlachtunternehmen und Molkereien nicht zum Einsparen verpflichtet.

Die Produzenten von Lebensmitteln beziehungsweise Agrarrohstoffen und auch die Düngemittelhersteller in der Europäischen Union sollen im weitesten Sinne von den Gaseinsparverpflichtungen ausgenommen werden. Das folgt aus Beschlüssen des in Brüssel tagenden Energieministerrates zum EU-Gas-Notfallplan. Für Molkereien, Schlachtunternehmen und Ferkelproduzenten ist das eine Erleichterung. Ebenso für Ackerbauern mit Blick auf den Düngebedarf.

Gasverbrauch soll um 15 % reduziert werden

Gemäß dem Kommissionsvorschlag für den EU-Gasplan müssen die Mitgliedstaaten alle erforderlichen Anstrengungen unternehmen, um ihren Gasverbrauch zwischen dem 1. August 2022 und dem 31. März 2023 im Vergleich zum selben Zeitraum der fünf Vorjahre um mindestens 15 % zu verringern. Dafür wurden verschiedene Maßnahmen skizziert, die sowohl den öffentlichen Sektor und Unternehmen als auch Privathaushalte betreffen. Laut dem Beschluss der EU-Energieminister sollen die Verpflichtungen aber nicht für den Lebens- und Düngemittelsektor gelten.

Mit Material von ISN

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