Robert Habeck, Bündnis 90 - die Grünen
Anne-Maria Revermann | am

Grünen-Chef Habeck: Landwirtschaft an Klimawandel anpassen

Robert Habeck von den Grünen fordert angesichts der Wetterextreme ein Umdenken in der Landwirtschaft. Weniger Tiere und andere Erntetermine seien nötig.

Trockenheit und knappe Wasserressourcen werden für deutsche Bauern ein immer größeres Problem. Wetterextreme würden zur Regel und die Grundannahmen, auf denen Landwirtschaft bisher betrieben wurde, verändern sich, weiß Grünen-Chef Robert Habeck und fordert deshalb ein deutliches Umdenken. Die Landwirtschaft müsse stärker an den Klimawandel angepasst werden - sowohl in Bezug auf den Pflanzenbau als auch in der Tierhaltung.

 

Weniger Tiere, andere Erntetermine

Habeck fordert in Sachen Pflanzenbau: Statt Mono- seien Mischkulturen nötig. Ebenso eine vielfältigere Fruchtfolgen mit Pflanzen, die resistent gegen Hitze und Trockenheit seien. Außerdem müsse es mehr Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen geben sowie andere Saat- und Erntetermine und mehr Ökolandbau.

In der Nutztierhaltung müssten laut Habeck Bestände so reduziert werden, dass ein Landwirt nur so viele Tiere habe, wie er mit dem Ertrag seiner Flächen füttern könne. Ziel seien weniger Tiere, dafür mehr Platz und gute Versorgung, so der Grünen-Politiker.

Mit Material von dpa

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