Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes DBV
Anne-Maria Revermann | am

Joachim Rukwied ist alter und neuer DBV-Präsident

Joachim Rukwied bleibt Präsident des Deutschen Bauernverbandes. Heute (16. Oktober) wurde er wiedergewählt.

Joachim Rukwied (59) wurde am Freitag (16. Oktober) bei der Mitgliederversammlung in Erfurt mit 81,6 Prozent der abgegebenen Stimmen erneut zum Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV) gewählt.

Von den 457 gültigen Stimmen erhielt Rukwied 373 Ja- und 84 Nein-Stimmen. Enthaltungen werden nach der Satzung des Bauernverbandes wie nicht abgegebene Stimmen gewertet.

Rukwied wurde im Jahr 2012 zum ersten Mal als Präsident des Deutschen Bauernverbandes gewählt und im Jahr 2016 in seinem Amt bestätigt.

Mehr Frauen in den DBV

Nach seiner Wiederwahl hat Joachim Rukwied Frauen dazu aufgefordert, sich stärker in den Gremien des DBV zu engagieren. "Ich wünsche mir, dass wir engagierte Frauen haben, die auch Biss haben und die auch nach vorne kommen wollen und ihre Ideen mit einbringen."

Es sei sein ehrlicher Wunsch, mehr Weiblichkeit in die Gremien des Bauernverbandes zu bekommen. Der Bauernverband müsse offener werden für Frauen. "Ich bin heute zutiefst davon überzeugt, dass Frauen in Gremien uns bereichern, sie bringen andere Sichtweisen rein", betonte er.

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DBV muss sich verjüngen

Außerdem habe der DBV ein "gewisses Problem beim Nachwuchs" - vor allem bei der Generation unter 40 Jahren. "Wir brauchen die Verjüngung", so Joachim Rukwied. Es sei nötig zu überlegen, wie die Verbandsarbeit wieder interessanter gestaltet werden könne.

Im Deutschen Bauernverband sind mehr als 90 Prozent der knapp 300.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland freiwillig Mitglied. Die Spitze des Verbandes wird regulär alle vier Jahre gewählt.

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