Agrarministerin Julia Klöckner
Anne-Maria Revermann | am

Julia Klöckner ermahnt Fleischbranche: Konzepte müssen her

Julia Klöckner fordert von der Fleischbranche neue Konzepte, damit der Betrieb und damit die Ernährungssicherung auch unter den erschwerten Bedingungen weiterläuft.

Nachdem in einigen Schlachthöfen vermehrt Coronafälle aufgetreten sind, schaltet sich nun Bundesagrarministerin Julia Klöckner ein. Sie fordert die fleischverarbeitende Branche sowie die Kontrollbehörden zu einem verantwortungsvollen Handeln auf.

Es gebe Regeln, die unbedingt eingehalten werden müssten. Und deren Einhaltung müsse von den zuständigen Behörden kontrolliert werden, erklärte sie nach einer Telefonkonferenz mit den Verbänden der Fleischwirtschaft am Dienstag (12.Mai).

Neue Konzepte müssen her

"Schwarze Schafe schaden dem Ansehen der gesamten Branche", warnt Klöckner. Sie erwarte von allen Beteiligten, dass sie sich ihrer Verantwortung gerade auch in der Krise bewusst seien.

Als Grund nannte sie die verantwortungsvolle Aufgabe der Branche, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Deshalb müsse der Betrieb der systemrelevanten Ernährungswirtschaft aufrechterhalten werden. Allerdings nicht zu Lasten der Mitarbeiter.

Die Fleischbranche müsse Konzepte entwickeln, wie der Betrieb unter den strengen Auflagen des Arbeits- und des Gesundheitsschutzes weiter gehen könne.

Mit Material von BMEL, dpa

Inhalte der Ausgabe

  • Agrarpolitik: Zukunft der Fleischindustrie
  • Geld und Recht: Vorsorgeleistungen bei Hofübergabe vertraglich klar regeln
  • Pflanzenbau: Zwischenfrüchte zur Futternutzung
  • Technik: Vergleich zwischen Rad- und Teleskoplader
  • Forstwirtschaft Steuerhilfen in Krisensituationen
  • Leben auf dem Land: Schmiede-kunst im ostfriesischen Werdum

12 Ausgaben für 12€

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