Schlachthof

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Anne-Maria Revermann | am

Julia Klöckner: Harte Zeiten für Schlachtbetriebe und Molkereien

Die Situation in der Coronakrise sei vor allem für Schlacht- und Zerlegebetriebe sowie Molkereien sehr angespannt, so Julia Klöckner.

In der Corona-Krise haben Teile der Ernährungsbranche nach den Worten von Agrarministerin Julia Klöckner mit fehlendem Personal zu kämpfen. Die Situation sei teils sehr angespannt, sagte Julia Klöckner und nannte konkret Schlacht- und Zerlegebetriebe sowie Molkereien.

Es fehlten Berufspendler aus Polen und Tschechien sowie Mitarbeiter, die Kinder zu Hause betreuen müssten oder krank seien. Klöckner bekräftigte erneut, dass Hamsterkäufe nicht notwendig seien. Ihr Ministerium hat in Sozialen Netzwerken die Kampagne "Kauf nur, was du brauchst" gestartet, für die Promis wie Sänger Max Giesinger und Sängerin Stefanie Hertel werben.

Mit Blick auf fehlende Saisonarbeitskräfte sagte Klöckner, im März würden etwa 30.000 zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht, im Mai sogar 80.000. Die neue Plattform, über die Arbeitssuchende und Landwirte zusammengebracht würden, sei bereits erfolgreich. Innenminister Horst Seehofer prüfe, ob Asylbewerber ohne Arbeitsverbot aushelfen könnten. Für Stundenten, Menschen in Kurzarbeit und andere Gruppen seien Zuverdienst-Regelungen gelockert worden.

Mit Material von dpa

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