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Ellen Hartmann | am

LAND & FORST-Die Wegweiser: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

In unserem Podcast "LAND & FORST-Die Wegweiser" sprechen wir mit Expertinnen und Experten über politische, wissenschaftliche und rechtliche Themen. Dieses Mal geht es um die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).

Die Entscheidungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ziehen sich, vor allem die Trilog-Verhandlungen. Aber wie lange bleibt die Übergangsverordnung bestehen, was bedeutetet die GAP für die Landwirtinnen und Landwirte und was sind sogenannte GLÖZ-Standards? Wir haben mit Dr. Wilfried Steffens, Experte für Agrarpolitik beim Landvolk Niedersachsen, über die zahlreichen Herausforderungen gesprochen. Auch haben wir Steffens gefragt, was passiert, wenn sich Landwirte von der GAP unabhängig machen, auf die Zahlungen verzichten und nach Fachrecht produzieren. 

Zukünftige GAP: "Eine Bankrotterklärung der Politik"

"Bekommen wir es nicht hin, dass zum Beispiel die Milchviehhalter auf den Moorstandorten ihre Grasnarbe so erhalten können, dass sich die Bewirtschaftung weiterhin lohnt und dort auch weiterhin Milch erzeugt werden kann, werden die Landwirte nicht sofort in 2023 einen GAP-Antrag stellen", so Steffens. "Aber die Flächen werden im Laufe der Jahre immer schwerer zu bewirtschaften sein." Er geht auch davon aus, dass es 2022 viele Anträge für Grasnarbenerneuerungen geben wird. "Damit kommen die Landwirte dann einige Jahre hin. Aber dann wird es sehr, sehr schwierig werden, wenn sich nichts an den geplanten Regularien ändert. Dann könnte es sein, dass sich die Betriebe dafür entscheiden, keine Anträge mehr zu stellen."

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