Kadaversuchhund für die Suche nach Fallwild im ASP-Gebiet

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Renate Bergmann | am

Landesjagdverband: Hilfe bei Suche nach totem Wild nicht angenommen

Nach dem Einsatz von speziellen Suchhunden zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest vermisst der Landesjagdverband nach wie vor Anfragen von Land und Kommunen zur Unterstützung.

Trotz des Angebotes des Landesjagdverbandes gäbe es leider keine konkreten Anfragen. Brauchbare Hunde sollten bei den Jägern vor Ort ausreichend vorhanden sein, berichtete Präsident Dirk-Henner Wellershoff.

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest suchen Hundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz in den Gefährdungsgebieten nach Wildschweinkadavern. Zehn Hunde und ihre Hundeführer aus Schleswig-Holstein sind im Kreis-Spree-Neiße unterwegs, im Oder-Spree-Kreis suchen spezielle Hunde aus Rheinland-Pfalz nach totem Wild. Wellershoff bezweifelte, dass die Staffeln für die Suche reichten.

Jäger und Landwirte in Brandenburg fordern einen gemeinsamen und zentralen Krisenstab, der mit Kompetenzen ausgestattet sein muss. Nach wie vor bemängeln sie auch die aus ihrer Sicht "dilettantisch in die Landschaft" gestellten Zäune, die für Wildschweine leicht zu überwinden seien.

Das Bundesagrarministerium sagte inzwischen Brandenburg weitere Unterstützung zu.

Mit Material von dpa

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