Biene auf Rapsblüte
Maren Diersing-Espenhorst | am

Landvolk Niedersachsen steht zum Niedersächsischen Weg

Es ist intensiv diskutiert worden, es gab durchaus viele Bedenken - aber der Vorstand des Landvolkes Niedersachsen steht geschlossen zum "Niedersächsischen Weg".

Der Niedersächsische Weg beinhaltet ein Maßnahmenpaket für den Natur-, Arten- und Gewässerschutz.

"Wir beschreiten damit für die Landwirtschaft einen völlig neuen Weg, das verursacht zweifelsfrei Bedenken und auch Ängste", sagt Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke auf Anfrage der LAND & FORST. "Wir benötigen daher Mut für diese klare Positionierung", fügt Schulte to Brinke an und ist sich sicher, für die landwirtschaftlichen Betriebe eindeutig den besseren Weg gewählt zu haben.

Eine Verweigerungshaltung gegenüber den im Niedersächsischen Weg verhandelten Themen sei für den Verband zweifelsfrei einfacher gewesen. "Aber die Landwirtschaft muss sich der Diskussion zu Umweltthemen trotzdem stellen", sagt der Landvolkpräsident. Der Landwirtschaft werde einiges abverlangt, dafür bietet die Landesregierung einen fairen Ausgleich für den zusätzlichen Aufwand. Deshalb wird das Landvolk den Rahmenvertrag am kommenden Montag unterzeichnen.

Der Landvolkpräsident wünscht sich die letztlich deutlich gewordene Unterstützung und den Rückhalt auch für die weiteren Schritte, denn nun müsse der Rahmenvertrag mit Leben gefüllt werden. Dazu soll der Verband frühzeitig in die Ausarbeitung der Gesetzestexte einbezogen werden. Genau in dem Punkt sieht Schulte to Brinke den entscheidenden Vorteil: "Wir können uns einbringen und mitgestalten. Das ist für die Landwirtschaft allemal die bessere Position, als nur Zaungast zu sein".

Mit Material von Landvolk Niedersachsen

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