Thuelsfelder Talsperre im Oldenburger Muensterland.
Ellen Hartmann | am

Mehr Einsatz der G20 beim Naturschutz gefordert

Beim vergangenen Fachministertreffen in Neapel hat Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth die G20-Staaten dazu aufgefordert, mehr für den Naturschutz zu tun.

Flasbarth mahnte die Mitgliedstaaten dazu an, Land- und Meeresflächen zu schützen, die Entwaldung zu stoppen und nachhaltige Landnutzung zu fördern. Am ersten Tag des Treffens in Neapel sprachen die Ministerinnen und Minister der G20-Staaten für Umwelt, Klima und Energie unter anderem über Biodiversität. Das Treffen soll als Vorbereitung auf den G20-Gipfel Ende Oktober dienen. 

Den "globalen Naturverlust" stoppen

Jochen Flasbarth schrieb auf Twitter, dass den G20-Staaten eine Schlüsselrolle dabei zukomme, den "globalen Naturverlust" zu stoppen. Der Umweltstaatssekretär vertritt Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Neapel. Zu den G20-Mitgliedern zählen unter anderem wirtschaftsstarke Länder aller Kontinente wie die USA, China, Russland und Deutschland. In diesem Jahr hat Italien den Vorsitz der Runde inne. Laut Roberto Cingolani, italienischer Minister für ökologischen Umbau, hätten die Delegierten am ersten Tag des Treffens bereits eine gemeinsame Erklärung zum Thema Umwelt angenommen.

Es brauche eine starke globale Strategie

Nach Angaben von Flasbart kennzeichne diese, die Notwendigkeit, eine starke globale Strategie bei der kommenden Biodiversitätskonferenz in China zu beschließen. Bereits vor dem Treffen sagte John Kerry, US-Klimaschutzbeauftragter, der italienischen Zeitung "La Repubblica", er hoffe, dass der von den G7-Staaten eingeschlagene Weg in Bezug auf Umwelt und Klima von der G20-Runde fortgeführt werde. 

Mit Material von dpa
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