Landwirtschaftliche Nutzfläche.
Ellen Hartmann | am

Mehr Unterstützung für agrarnahe Start-Ups

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Landwirtschaftliche Rentenbank wollen gemeinsam agrarnahe Start-Ups mit einem Förderprogramm unterstützen. Jetzt wurde ein Expertenbeirat gegründet, der die Geschäftsmodelle prüfen soll.

Bereits seit dem 13. Juli 2021 können sich agrarnahe Start-Ups für das Förderprogramm des BMEL bewerben. Jetzt wurde von der Rentenbank ein Expertenbeirat einberufen, der sich am vergangenen Freitag (24. September) getroffen hat. Der Beirat wurde gegründet um das Förderprogramm zu unterstützen. Erfüllen die Start-Ups alle formellen Antragskriterien, bekommen sie die Chance ihre Geschäftsideen vor dem Beirat vorzustellen. Im Anschluss stellen die Mitglieder des Beirats kritische Nachfragen und beschließen gegebenenfalls Förderempfehlungen. Die finale Entscheidung, wer gefördert wird, liegt jedoch bei der Rentenbank und dem BMEL. 

Das Programm im Überblick:

  • Wer ist begünstigt? 
    - agrarnahe Start-Ups (jedoch keine landwirtschaftlichen Betriebe als solche)
  • Wie sieht die Förderung aus?
    - langfristiges und zinsgünstiges Nachrangdarlehen, das durch "Innovationsgutscheine" für Beratungen, Schulungen und Coachings erweitert wird.
  • Wie hoch ist das Fördervolumen?
    - 8 Millionen Euro jährlich 
  • Wie lang ist die Laufzeit?
    - zwei bis maximal zehn Jahre
  • Was wird gefördert?
    - Weiterentwicklung einer Produkt- oder Dienstleistungsidee
    - Sicherung etwaiger Schutz- und Markenrechte
    - Betriebsausgaben (Personalkosten oder Mietkosten)
    - Investitionen in Marketing, Konzepte, Studien oder Ausbildung
Mit Material von BMEL
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