Plastikmüll an der Küste
Anne-Maria Revermann | am

Niedersächsischer Landtag will gegen Plastkmüll im Meer vorgehen

Niedersachsens Landtag will einen Maßnahmenkatalog zum Schutz der Gewässer beschließen. Unter anderem niedersächsische Küstengewässer sollen von Plastik befreit werden.

Der Landtag Niedersachsen will einen Maßnahmenkatalog zum Schutz der Gewässer beschließen. Hintergrund ist die weltweite Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll. Unter anderem sollen Hotspots an Stränden und in niedersächsischen Küstengewässern vom Plastik befreit werden, heißt es in der Beschlussempfehlung des Umweltausschusses.

Darüber hinaus sollen Pfandausnahmen bei Kunststoffflaschen abgeschafft und ein Wertstoffgesetz erarbeitet werden. Neben einem Antrag der Regierungsfraktionen SPD und CDU hatten auch die Grünen einen Antrag zur Reduzierung des Plastikmülls eingebracht.

Die Maßnahmen stehen vor dem Hintergrund von EU-Vorgaben: So werden Einwegprodukte aus Kunststoff, für die es bereits Alternativen aus anderen Materialien gibt, ab dem Jahr 2021 an verboten. Dazu zählen Wattestäbchen, Trinkhalme, Besteck und Teller und Luftballonstäbe. Zudem soll der Verbrauch von Einwegbechern bis zum Jahr 2026 spürbar sinken.

Mit Material von dpa
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