Ein Masteber in einer Bucht, Ebermast
Anne-Maria Revermann | am

Ökolandbau: Niedersachsen will an Impfung gegen Ebergeruch festhalten

Laut Barbara Otte-Kinast gibt es keinen Anlass, Improvac im Ökolandbau zu verbieten.

Die Meldung, dass der Einsatz von Improvac gegen Ebergeruch im Ökolandbau künftig nicht mehr zulässig sein soll, hatte für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Die Entscheidung wurde von der Ländergemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK) getroffen. Jedoch halten sowohl Tierärzte als auch Tierschützer den Einsatz von Improvac für die schonenste Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration.

Nun meldet sich Barbara Otte-Kinast zu Wort.

Niedersachsen sagt "ja" zu Improvac

Auf Anfrage von agrarheute sagt Barbara Otte-Kinast, dass Niedersachsen sich dahingehend positioniert habe, die immunologische Kastration mittels Improvac für den Ökolandbau weiterhin zu gestatten. Und zwar solange, wie keine neuen fachlichen Erkenntnisse oder juristische Begründungen vorliegen, die Anlass geben, von den bisherigen Beschlüssen abzurücken.

Niedersachsen will bei weiteren Abstimmungen mit den anderen Bundesländern darauf pochen, die Immunokastration auch für den ökologischen Landbau zu erhalten. Aus Sicht der Ministerin gebe es keinen Anlass für ein Verbot.

Das vollständige Interview mit der Ministerin lesen Sie auf agrarheute.com

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