Özdemir_Weil

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Christel Grommel | am

Özdemir: Tierhaltung eine Zukunft geben

Im Gästehaus der Staatskanzlei trafen sich heute Cem Özdemir und Stephan Weil, um die aktuelle Agrarpolitik und Ukraine-Krieg zu besprechen.

Die Landwirtschaft müsse sich verändern, darin waren sich Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil einig. Weil betonte, dass die für Klimaschutz und von Verbrauchern geforderten Veränderungen mit einer sicheren Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft einhergehen müsse. Das sei gerade im starken Agrarland Niedersachsen eine schwere Aufgabe. Den guten Absichten der Bundesregierung müssten nun Taten folgen.

Özdemir bleibt bei Haltung zu Ukraine-Krieg

Cem Özdemir betonte in seinem Statement vor den Kameras noch einmal, dass er nicht eine Krise gegen andere Krisen wie Hunger und Dürre ausspielen wolle. Man müsse alle Krisen gemeinsam bekämpfen und dürfe Klimaschutz und Biodiversität nicht über den Haufen werfen. Der Tierhaltung in Niedersachsen will Özdemir eine Zukunft geben: Ohne Tierhaltung sei keine Kreislaufwirtschaft möglich, so der Minister. Tierhalterinnen und Tierhalter bräuchten jedoch eine sichere Perspektive. Dafür müsse ein Finanzierungsmodell her, das Landwirtinnen und Landwirten mehr Geld für mehr Tierwohl sichert.

Zudem appellierte er an die Bürgerinnen und Bürger, keine Lebensmittel wegen des Ukraine-Krieges zu hamstern. "Es besteht kein Anlass, dass man Lebensmittel hamstert", so Özdemir. Verbraucher trügen mit dem Hamstern dazu bei, dass bestimmte Waren rationiert würden. Er betonte, Mehl werde nicht aus der Ukraine bezogen. Deutschland habe insgesamt einen hohen Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln.

Otte-Kinast fehlte beim Termin

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast fehlte bei dem Termin. Das jedoch nicht freiwillig oder durch eigenes Verschulden: Die Staatskanzlei hatte es versäumt, sie zu dem Termin einzuladen, räumte Stephan Weil zu Beginn ein. Sie lasse schön grüßen.

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