Frau kauft auf einem Wochenmarkt regionale Lebensmittel ein
Anne-Maria Revermann | am

Regional erzeugte Lebensmittel aus Niedersachsen fördern

Ministerin Barbara Otte-Kinast will die Bedeutung regional erzeugter Nahrungsmittel stärken - und fördert niedersächsische Unternehmen im Bereich der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Mit über sechs Millionen Euro fördert das Landwirtschaftsministerium Niedersachsen sieben Unternehmen im Bereich der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Durch das Geld soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden, Projekte mit regionaler Ausrichtung werden hier bevorzugt gefördert.

So waren im diesjährigen Frühjahrsantragstermin interessante Projekte dabei. Ein Bio-Obstbau-Unternehmen möchte zum Beispiel im Alten Land in eine neue Verarbeitungs-und Lagerhalle für Birnen und Äpfel investieren, der Aufbau einer neuen ländlichen Metzgerei soll in der Region Lüneburg gefördert werden, und im Landkreis Diepholz entsteht eine neue Verarbeitungshalle und Kühlung für dort produzierte Kartoffeln.

Waren aus der Region beziehen

Alle geförderten Unternehmen werden zu über 50 Prozent Waren aus der Region beziehen. Der Warenabsatz wird von vier der sieben Unternehmen ebenfalls überwiegend in der Region stattfinden.

Insgesamt wurden für die sieben Fördervorhaben etwa 6,4 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. Die aus dem europäischen Entwicklungsprogramm PFEIL stammenden Gelder können innerhalb von zwei Jahren genutzt werden. Mit dem PFEIL-Programm (Programm für die Entwicklung im ländlichen Raum) werden insgesamt 30 Fördermaßnahmen und diverse Untermaßnahmen angeboten. Das Förderspektrum umfasst Maßnahmen für Wissenstransfer und Innovationsförderung in der Landwirtschaft, für verbesserte Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe, für Tierschutz und Risikomanagement wie Hochwasserschutz, für die Erhaltung und Verbesserung von Ökosystemen, für Ressourceneffizienz und Klimaschutz sowie für die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Gebiete.

Otte-Kinast: "Wert und Wertschätzung steigen"

„Die regionale Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und die Herstellung von Nahrungsmitteln ist uns durch die Corona-Krise bewusst geworden", so Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

"Der Wert und die Wertschätzung im Land hergestellter Lebensmittel steigen. Zudem werden wir so den Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht, die immer stärker nachhaltig erzeugte Qualitätsprodukte aus der Region nachfragen.“

Mit Material von ML

Inhalte der Ausgabe

  • Agrarpolitik: Olaf Lies bezieht Position zum Niedersächsischen Weg
  • Geld und Recht: Rote Gebiete - Klage gegen die Landesdüngeverordnung
  • Forst: Wiederbewaldung - Erfahrungen aus dem Weserbergland
  • Pflanzenbau: Wassermanagement im Moor
  • Tierhaltung: Familie Huslage züchtet Spitzenpferde mit Leidenschaft
  • Leben auf dem Land: Umstellen auf Bio - Hof Sonnenschein in Aurich
image/svg+xml

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✔ Mehrleser-Funktion

✔ Artikel merken und teilen

✔ exklusiv: Audio und Video

✔ 1 Tag früher informiert

image/svg+xml

Digitale Ausgabe

✔ 3 Endgeräte
✔ Merkliste
✔ Audio und Video
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Agrarpolitik: Olaf Lies bezieht Position zum Niedersächsischen Weg
  • Geld und Recht: Rote Gebiete - Klage gegen die Landesdüngeverordnung
  • Forst: Wiederbewaldung - Erfahrungen aus dem Weserbergland
  • Pflanzenbau: Wassermanagement im Moor
  • Tierhaltung: Familie Huslage züchtet Spitzenpferde mit Leidenschaft
  • Leben auf dem Land: Umstellen auf Bio - Hof Sonnenschein in Aurich

Besonderes Angebot

Reinschnuppern lohnt sich