Bundesumweltministerin Svenja Schulze

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Anne-Maria Revermann | am

Schulze: Wölfe nicht einfach so abschießen

"Wir müssen lernen, mit dem Wolf zu leben. Und das heißt, Herden besser zu schützen", sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Sie spricht sich weiterhin dagegen aus, Wölfe in Deutschland zu schießen.

Der Wolf sei immer noch gefährdet. Ungeachtet aller Probleme könne man Wölfe nicht "einfach so abschießen", so Svenja Schulze gegenüber der NOZ.

Per Ausnahmegenehmigung ist es gestattet, einzelne Wölfe zu töten, wenn sie zum Beispiel wiederholt Schutzzäune überwinden und Nutztiere reißen. Laut Schulze müsse zum Schutz von Weidetieren vor dem Wolf der Fokus aber weiterhin auf Zäunen liegen.

Lies: Nicht jedes Tier meterhoch einzuzäunen

"Wir müssen lernen, mit dem Wolf zu leben. Und das heißt, Herden besser zu schützen", sagt Svenja Schulze. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies widerspricht: Der Wolf sei zwar schützenswert und seine Rückkehr nach Deutschland begrüßenswert. Aber nicht jedes Weidetier könne meterhoch eingezäunt werden.

Lies plädierte dafür, es rechtlich einfacher zu machen, Wölfe abzuschießen, wenn es mehr als 500 Tiere in einem Bundesland gebe. Dann seien Wölfe auch keine bedrohte Tierart mehr.

Mit Material von dpa
Wolf auf Waldweg

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