US-Wahl-Flagge
Meinung | Maren Diersing-Espenhorst | am

US-Wahl: Ich freue mich über die B(e)iden

Die Ereignisse während der US-Wahl in der vergangenen Woche waren nicht nur spannend, sie machen auch Hoffnung.

Moin liebe Leserinnen und Leser,

was war die vergangene Woche nervenaufreibend. Donald Trump erklärt sich zum Wahlsieger und forderte die Auszählung der abgegebenen Stimmen zu stoppen. Er witterte und twitterte an jeder Ecke Wahlbetrug.

Wahlfieber

In der LAND & FORST-Redaktion gab es Kolleginnen und Kollegen, die nicht mehr schliefen, da sie die Nächte vor dem Fernseher verbrachten. Sie konnten diesen Krimi einfach nicht abschalten.
Eine Kollegin sagte mir, es sei wie eine Droge für sie: Bei den US-Wahlen und den britischen Royals dürfe sie nichts verpassen. Leider verpasste sie es, dafür Urlaub zunehmen. Deshalb war ihre Stimmung für das restliche Team teilweise nur schwer zu ertragen – oder zu verstehen.

Eine gute Wahl

Als dann am Samstag die Nachricht vom Sieg Joe Bidens die Runde machte, muss ich gestehen, saß auch ich gebannt vor dem Fernsehgerät. Und ich freute mich gleich mehrfach:
Zum einen natürlich, da Joe Biden und Kamala Harris die Wahl gewonnen haben. Die beiden scheinen mit positiver Ansprache Ziele erreichen zu wollen und nicht mit Schimpftriaden in den digitalen Medien.

Ich rechne übrigens damit, dass Biden (77 Jahre alt) frühzeitig zurücktreten wird, um für Harris (56 Jahre) den Weg freizumachen, sodass sie bei den nächsten Wahlen in 2024 als Präsidentin in den Wahlkampf gehen kann. Ich bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Monaten entwickelt wird. Auf jeden Fall freue mich für die B(e)iden.

Ein gutes Image

Zum anderen machten die Mainzelmännchenspots glücklich, denn wir verfolgten die Wahlnachrichten im ZDF. Während dieses Berichterstattungsmarathons kam es immer wieder zu Werbeunterbrechungen, bei denen die Trickfiguren zu sehen waren.

Zwei der Spots betrafen die Landwirtschaft. Einmal war ein Maisfeld zu sehen, durch das ein Mainzelmännchen auf einem Traktor fuhr. Bei dem anderen Clip sah man ein Kerlchen im Kuhstall auf dem Futtergang mit einigen fressenden Kühen.

Positive Stimmung für die Landwirtschaft

Das hört sich vielleicht nicht sonderlich spannend an, aber ich denke, damit haben die Mainzelmännchen der Landwirtschaft und der Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte Wertschätzung entgegengebracht. Das ist nicht zu verachten, denn, so liest man auf der Homepage des ZDFs, die Wirkung der Mainzelmännchen wird in regelmäßigen Abständen in Studien untersucht. Danach erhöhen die sechs kleinen Kerle „die positive, emotionale Aktivierung der Zuschauer“.

Akzeptanz und Hoffnung

Das gilt zwar in erster Linie für die Akzeptanz der Werbung. Ich bin aber überzeugt, dass auch das in den Mainzelmännchenspots Gezeigte eine Wirkung auf die Zuschauer hat – sei es nun zum Abstand halten während der aktuellen Coronakrise, Clips zum Sport oder eben Spots mit landwirtschaftlichem Bezug. Anton, Conni, Edi, Berti, Det und Fritzchen zaubern uns ein Lächeln aufs Gesicht und sorgen somit für eine positive Stimmung gegenüber dem Inhalt des Kurzfilms.

Deshalb finde ich, dass uns die Ereignisse der vergangenen Woche Hoffnung machen sollten.

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