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Janina Schuster | am

Bauernverband fordert Reserve für Düngemittel

Der Ukraine-Krieg sorgt für eine angespannte Marktlage in der Landwirtschaft. Der Bauernverband bringt daher eine nationale Reserve für Düngemittel ins Gespräch und fordert die Bundesregierung auf vorzusorgen.

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sind spürbarer geworden. Die Verbraucherpreise steigen, die Inflation liegt bei über 7 Prozent. Die Landwirtschaft gehörte zu den ersten, die hierzulande vom Krieg betroffen waren, denn die Ukraine, aber auch Russland ist für die deutsche Landwirtschaft ein wichtiger Handelspartner. Um Stickstoffdünger zu produzieren wird Erdgas benötigt. Genau diese Versorgung ist angesichts des Ukraine-Konflikts derzeit in Gefahr. Der Bauernverband befürchtet die mögliche Unterbrechung der russischen Gaslieferungen und betont die deutlichen Verteuerungen im Energiesektor.

Dünger ist systemrelevant

Vor diesem Hintergrund sei es nötig Kostenentlastungen zu schaffen und vorzusorgen. So soll neben der Bevorratung von Erdgas auch eine staatlich organisierte Reserve für Düngemittel für 2023 aufgebaut werden. Insbesondere die Herstellung von Dünger sei systemrelevant. Ein erster Schritt seien die Kostenentlastungen für hohe Treibstoffpreise. Diese müssten jedoch auch beim Agrardiesel vollzogen werden.

Mit Material von dpa
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