Christel Grommel | am

Bejagung könnte das Problem Wolfsrisse in einem Jahr lösen

Dieser Ansicht ist Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel, Professor für Zoologie an der FU Berlin und Schwarzwildexperte.

Das Thema Wolf bleibt in Deutschland und gerade Niedersachsen mit seiner hohen Wolfspopulation aktuell und polarisiert immer wieder. Diskussionen verlaufen hitzig - besonders, wenn es um die Bejagung von Wölfen geht.

Prof. Dr. Pfannenstiel spricht im Video mit dem Chefredakteur von "unsere Jagd". Pfannenstiel hat eine klare Meinung zum kontrovers diskutierten Thema Bejagung von Wölfen: Das Problem mit Wolfsrissen könne innerhalb eines Jahres gelöst werden, wenn bejagt würde.

Keine Bejagung anhand von Obergrenze

Dabei spricht er sich nicht für eine Bejagung anhand einer Obergrenze aus - sondern anhand der angerichteten Schäden durch Wolfsrisse. Pfannenstiel vertritt die These, dass man Wölfen das Fernbleiben von Weidetieren und Menschen durch die Jagd "anerziehen" könne.

Der Zoologe warnt davor, dass die Stimmung kippen könnte, wenn nichts gegen Wolfsrisse unternommen wird. Dies könne dazu führen, dass "vor allem in ländlichen Gegenden Menschen zur Selbsthilfe greifen". Der Wolf müsse ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden.

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