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Cornelia Krieg | am

Bauernmilliarde schnell beantragen: Das müssen Sie beachten

Landwirte, die in eine umwelt- und klimaschonendere Bewirtschaftung investieren, können ab dem 11. Januar Förderungen aus dem Topf der „Bauernmilliarde“ beantragen. Wir erklären, wie man dabei vorgehen sollte.

Ab 11. Januar geht es los: Landwirte können Mittel aus dem Fördertopf der sogenannten Bauernmilliarde stellen. Was dabei wichtig ist und welche Tücken es gibt, erfahren Sie hier:

Was lässt sich fördern?

Mit dem Investitionsprogramm Landwirtschaft, das auch als „Bauernmilliarde“ bezeichnet wird, fördert die Bundesregierung Unternehmen der Landwirtschaft, die zum Umweltschutz und Klimaschutz beitragen wollen.

Insgesamt stellt sie über einen Zeitraum von vier Jahren 816 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Dabei sind beispielsweise bestimmte Maschinen und Geräte, Anlagen zur Gülleseparierung und -Lagerung sowie damit zusammenhängende Beratungsleistungen förderfähig. Das Investitionsvolumen muss mindestens 10.000 Euro betragen.

Wer kann die Förderung erhalten?

Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion, landwirtschaftliche Lohnunternehmen und Maschinenringe können den Zuschuss beantragen. Dabei kommt es nicht auf den steuerlichen Status an. Es dürfen also auch gewerbliche Tierhalter einen Antrag für die Bauernmilliarde stellen.

Nur kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten die Förderung. Der Fördersatz für landwirtschaftliche Betriebe beträgt einheitlich maximal 40 Prozent der förderfähigen Investitionssumme (maximal 500.000 Euro).

Was müssen Landwirte bei der Antragstellung beachten?

Landwirte erhalten den Zuschuss nur in Kombination mit einem Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank, das mindestens 60 Prozent der förderfähigen Investitionskosten betragen muss. Das Darlehen müssen Landwirte über ihre Hausbank beantragen, die das Darlehen später dann auch auszahlt. Also ist ein Vorgespräch mit dem Bankberater nötig.

Anträge auf die Förderung können Landwirte ab dem 11. Januar 2021 bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank stellen. Den ausgedruckten und unterschriebenen Antrag müssen sie dann an die Hausbank weiterleiten. Erst wenn sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben, dürfen sie mit dem geförderten Vorhaben beginnen.

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