Saat-Weizen
Ellen Hartmann | am

BMEL will junge Unternehmen unterstützen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie die Rentenbank haben ein neues Förderprogramm für agrarnahe Start-Ups ins Leben gerufen. Sie sollen die Landwirtschaft mit innovativen Ideen vorantreiben.

Denn laut dem BMEL seien eine "blockchain-basierte Rückverfolgung bei der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse" oder eine "Echtzeitanalyse der Bodenbedingungen zur Steuerung von Pflanzenschutz und Düngung – die Agrar- und Ernährungswirtschaft" Wirtschaftszweige mit Zukunftspotenzial.

"Der Agrarbereich ist ein riesiges Feld für Innovationen"

Damit gerade Jungunternehmen in der Frühfinanzierungsphase hat die Bundesministerin Julia Klöckner die neue Start-Up-Förderung ins Leben gerufen. Die Durchführung soll dabei durch die Landwirtschaftliche Rentenbank, im Auftrag des BMEL, erfolgen. "Der Agrarbereich ist ein riesiges Feld für Innovationen und es gibt viele junge Unternehmen, die das Zeug dazu haben, sich hier einzubringen", so Hans-Joachim Fuchtel, Palamentarischer Staatssekretär des BMEL, bei der Vorstellung des Programms.

"Wir brauchen clevere Ideen, um die Landwirtschaft zu modernisieren"

"Allerdings bleiben viele chancenreiche Start-Up-Ideen auf der Strecke, weil ihnen Seite 2 von 3 in einer entscheidenden Phase schlichtweg die finanzielle Luft ausgeht, bis sie ein Stadium erreichen, in dem sie für potenzielle Kapitalgeber interessant sind", so Fuchtel weiter. "Diese Lücke schließen wir mit unserem impulsgebenden Förderprogramm. Denn wir brauchen clevere Ideen, um die Landwirtschaft zu modernisieren, zu technisieren, zu digitalisieren und so den Transformationsprozess voranzutreiben." Der Staatssekretär hofft vor allem auf Ideen in den Bereichen autonomes Fahren, Tiergesundheit, Düngung, Pflanzenschutzmitteleinsatz sowie Bodenbeschaffenheit. 

Wer kann sich bewerben?

An der Förderung teilnehmen können agrarnahe Start-Ups, die innovative Ideen und Konzepte vorlegen können, wie die Landwirtschaft vorangebracht werden kann. Der Förderungshöchstbetrag liegt dabei bei rund 400.000 Euro für einzelnes Start-Up, bei herausragenden innovativen Ideen sogar 800.000 Euro. Zusätzlich können die Jungunternehmen bis zu 90 Prozent ihrer Ausgaben gegen Nachweis erstattet bekommen. Zudem können die Start-Up auch an Beratungs-, Schulungs- oder Coaching-Maßnahmen mit "Innovationsgutscheinen" teilnehmen. Bisher sind für das Programm insgesamt acht Millionen Euro veranschlagt, nach zwei Jahren Laufzeit könnte die Förderung aufgestockt werden.

Mit Material von BMEL
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