Diverse Lithium-Ionen Akkus

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Janina Schuster | am

Brandgefahr: Lithium-Akkus richtig lagern

Wer im Betrieb Lithium-Ionen-Akkus lagert oder auflädt, muss auch das betriebliche Brandschutzkonzept dahingehend anpassen. Darauf wies die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SLVLFG) hin.

Der Versicherung zufolge können defekte Akkus Brände und Explosionen verursachen. Dem gilt es vorzubeugen. Unternehmen müssten demnach eine Gefährdungsbeurteilung für das Laden und Lagern der Akkus erstellen und ein Brandschutzkonzept erarbeiten. In erster Linie gelte es, Herstellerhinweise zu beachten. Die Akkus müssen außerdem vor Hitze und Beschädigungen geschützt werden. Innere wie äußere Kurzschlüsse gelten als Sicherheitsrisiko und sollten dementsprechend vermieden werden. Bei Akkus von Gartengeräten sollten empfiehlt die SVLFG eine Lagerung in abgetrennten Bereichen. Ein Abstand von 5 Meter zu anderen brennbaren Gegenständen gewährt zusätzliche Sicherheit.

Vor der Nutzung Akku überprüfen

Es ist ratsam das Risiko der Akkulagerung in die Gebäudebrandversicherung mit aufzunehmen. Schäden an Energiespeichern seien nicht immer äußerlich zu erkennen, weshalb ein heruntergefallener Akku nicht wieder aufgeladen werden dürfe, bevor er nicht vom Händler geprüft worden sei. Auch defekte Akkus sollten sofort entsorgt werden, um etwaigen künftigen Schäden vorzubeugen. Da Ladegeräte lauf SVLFG zu den ortsveränderlichen elektrischen Anlagen gehören, müssen sie jährlich durch eine Elektrofachkraft geprüft werden. Auch sei vor jedem Einsatz eine Sichtprüfung von Ladegerät und Akku durch den Anwender erforderlich.

Ursache vieler Unfälle mit Stromschlag

Der Versicherung zufolge seien betriebliche Elektroinstallationen alle vier Jahre von einer Fachkraft zu überprüfen. In Abhängigkeit von den Betriebs- und Umgebungsbedingungen können sich diese Fristen jedoch verkürzen. Dies ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Nach Angaben der Versicherung seien Gebäudebrände und Unfälle durch Stromschläge vor allem auf unfachmännisch eingeführte Verkabelungen oder auch schlecht gewartete Elektroinstallationen zurückzuführen. Unabhängig von Prüfungsintervallen müssen äußerlich erkennbare Mängel sofort instandgesetzt werden. Mindestens einmal monatlich und zusätzlich nach jedem Gewitter müssen die in der Elektroinstallation verbauten Fehlerstromschutzschalter auf ihre Funktion geprüft werden.

Mit Material von AgE

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