Lohnunternehmer
Cornelia Krieg | am

Bundesverband Lohnunternehmen: Qualifizierte Fachkräfte gefragt

Die Arbeit von Lohnunternehmen wird immer komplexer. Das erfordert gut ausgebildete Fachkräft, wie der Bundesverband Lohnunternehmen auf der Agritechnica klarstellt.

Die Komplexität der Arbeitserledigung, von der Maschine bis zum Verfahren, erfordert mehr Know How bei den Anwendern. Dies führt dazu, dass sich beide Seiten - Landwirt und Dienstleister - immer mehr spezialisierien und professionalisieren. Fachpersonal hat daher auch in Lohnunternehmen traditionell eine große Bedeutung.

Mehr als 500 Ausbildungsbetriebe - Niedersachsen vorn dabei

Für die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice stehen mehr als 500 Ausbildungsbetriebe und neun Berufsschulstandorte zur Verfügung. Die Ausbildungsplätze gehen mit der zahlenmäßigen Bedeutung der Lohnunternehmen in den Bundesländern einher. Entsprechend sind in Niedersachsen und NRW über 50 Prozent der Auszubildenden in den 3 Lehrjahren zu finden. Die Ausbildungsstatistik zeigt aber auch an allen weiteren Standorten einen stabilen Aufwärtstrend.

Agrarservicemeister in der Betriebsleitung etabliert

Die Fortbildung zum Agrarservicemeister hat sich als Zugangsqualifikation für die anspruchsvollen Aufgaben in der Betriebsleitung etabliert und seit 2011 etwa 350 Absolventen hervorgebracht. Agrarservicemeister sind aber auch in allen verwandten Wirtschaftsbereichen begehrte Facharbeiter und werden entsprechend umworben.

An den Meisterschulen in Kleve, Nienburg und Triesdorf finden Anfang des Jahres 2020 die nächsten Prüfungen statt.

Standort des Bundesverband Lohnunternehmen auf der Agritechnica Halle 27, H 32

Mit Material von BLU
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