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Coronavirus: Machen Sie den „Realitätscheck“

Die Nachrichten kennen kaum noch ein anderes Thema als das Coronavirus. Das macht vielen schlichtweg Angst – und das bedeutet für den Körper Stress. Experten raten, die Fakten zu prüfen. Das bringt Orientierung.

Wir leben zurzeit in einer nie da gewesenen Situation, in der plötzlich viele bisherige Sicherheiten verschwinden: Betriebsleiter bangen um ihre Existenz, Angestellte um ihren Job. Ältere Menschen haben Angst vor Isolation und Einsamkeit. Dazu kommen die Ängste, sich mit dem Virus zu infizieren und vor dem, was daraus folgt.

Fakten prüfen

Je nach Naturell geht jeder anders mit dieser Lage um: Optimisten denken, es wird schon irgendwie gut ausgehen. Eher ängstliche Menschen kann durchaus Panik ergreifen, weil sie das Gefühl haben, nicht mehr die Kontrolle über ihr eigenes Leben zu haben.

Existenzsorgen lassen sich zurzeit nur schwer ausräumen, aber um aus einem gewissen Ohnmachtsgefühl herauszukommen, raten Experten zum „Realitätscheck“. Die Fakten zu prüfen hilft, sich besser zu orientieren, das baut Stress ab.

Beantworten Sie sich selbst folgende Fragen: 

  • Was kann mir nach aktuellem Wissensstand schlimmstenfalls passieren?
  • Was kann ich konkret tun, um mich zu schützen? (siehe "So schützen Sie sich").
  • Gehöre ich zu einer Risikogruppe? Neben dem Alter spielt eine Rolle, ob Grunderkrankungen wie Herzkreislauf, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere vorliegen sowie Krebs und ob man Raucher ist. Wenn ja, sollte man sich beraten lassen, welche individuellen Maßnahmen möglich sind.
  • Nehme ich Medikamente (Immunsuppressiva), die mein Immunsystem vermindern?

Auf positive Dinge konzentrieren

Sich auf positive Aspekte des Lebens zu konzentrieren, hilft ebenfalls beim Abbau von Stress.

  • Strukturieren Sie Ihren Alltag, soweit es geht, essen und trinken Sie gesund.
  • Tun Sie Dinge, die man genießt, wie jemanden anrufen, ein Buch lesen, Lieblingsmusik hören.
  • Bewegen Sie sich im Freien: im Garten arbeiten, einen Spaziergang machen.

Das trägt dazu bei, sich zu entspannen und auf positivere Gedanken zu kommen.

Nachrichten-Limit

Setzen Sie sich ein persönliches Limit bei Nachrichten rund um das Virus. Denn ständiges Hören und Sehen von kritischen Neuigkeiten kann Sorgen verstärken. Eine gelegentliche bewusste „Nachrichten-Pause“ kann guttun.

Wenn Sie merken, dass Sie mit der Situation allein überfordert sind oder einfach Zuspruch und Beistand brauchen, gibt es Hilfe: Scheuen Sie sich nicht, die Telefonseelsorge anzurufen. Unter Tel. 0800/1110111 und 0800/1110222 ist sie anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.

Sorge um den Betrieb

Viele landwirtschaftliche Betriebe haben derzeit Sorgen, weil eine Quarantäne oder eine Erkrankung große Probleme bereiten würde. 

Sehen Sie sich unsere Checkliste für Schweinehalter, den Ratgeber des Deutschen Bauernverbandes oder Tipps zum Notfallordner an, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. 

Hygiene: So schützen Sie sich vor Infektion

  • Waschen Sie sich möglichst oft die Hände mit Wasser und Seife.
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Anstand zu fremden Personen.
  • Vermeiden Sie Kontakt der Hände mit Mund, Nase und Augen.
  • Husten und niesen Sie nur in die Armbeuge.
  • Meiden Sie, wenn irgend möglich, öffentlichen Verkehr.
  • Vermeiden Sie möglichst Kontakt mit Personen, die husten, niesen oder Fieber haben.
  • Nehmen Sie bei Fieber, Husten und Atembeschwerden zunächst telefonischen Kontakt zum Arzt auf.

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