Eine Frau kauft beim Hofladen ein
Kristina Wienand | am

DRV will verkürzte Quarantäne-Zeit für Landwirte

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) sagt: Lebensmittel werden dringend gebraucht. Eine Quarantäne soll für Mitarbeiter der Agrarbranchen deshalb möglichst kurz sein.

"Bei einer stark ansteigenden Verbreitung von Omikron muss die Versorgung der Bevölkerung mit in Deutschland produzierten Lebensmitteln gesichert bleiben. Die Bundesregierung muss bei ihren Überlegungen zur Eindämmung der Welle zwingend die Bedürfnisse der Agrar- und Ernährungswirtschaft berücksichtigen", fordert DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp im Vorfeld der Bund-Länder-Konferenz.

"Kürzere Quarantäne sinnvoll"

Nach Ansicht des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) gehören die Beschäftigten der Agrar- und Ernährungswirtschaft zur sogenannten Kritischen Infrastruktur und sind systemrelevant, weshalb eine kürzere Quarantänezeit sinnvoll sei. 

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen wollen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten der Länder am Freitag den weiteren Kurs festlegen und neue Beschlüsse fassen.

Engpässe bei der Lebensmittelversorgung vermeiden

DRV-Präsident Holzenkamp betont deshalb: "Neben ausreichend Arbeitskräften sind intakte Lieferketten essentiell, damit die Landwirtschaft weiterhin einen guten Job für die Gesellschaft machen kann." Es sei unbedingt notwendig, für ein störungsfreies Zusammenspiel von landwirtschaftlicher Erzeugung sowie Verarbeitung und Absatz von Nahrungsmitteln zu sorgen.

"Dazu zählt, dass ausreichend Kapazitäten in der Logistik und der Vermarktungskette vorhanden sind." Es dürfe an keiner Stelle Engpässe bei der Versorgung geben, erläuterte Holzenkamp.

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