Beim Backen und Kochen lässt sich viel Energie einsparen, wenn man auf einige Dinge achtet.

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Christel Grommel | am

Energie sparen beim Kochen und Backen: So geht es

Energie wird teuer - aber auch für die Umwelt lohnt es sich, im Haushalt Energie zu sparen. Wir geben Tipps.

Energie sparen beim Kochen

Für das Kochen verbrauchen Bürgerinnen und Bürger im Schnitt neun Prozent der im Haushalt benötigten Energie. Daher lohnt es sich, mit ein paar Maßnahmen jeden Tag Energie einzusparen.

  • Deckel auf den Topf! Beim Kochen auf den Topf immer den passenden Deckel setzen. Damit entweicht die Hitze nicht unnötig schnell. Außerdem sollte der Topf auf einer passenden Herdplatte stehen. Das kann laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bis zu zwei Drittel an Energie einsparen.
  • Herd früher ausschalten: Der Herd kann schon vor dem Ende des Garvorgangs abgeschaltet werden, denn die Restwärme ist meist stärker, als wir annehmen. Bei einem Induktionsherd funktioniert das nicht, hier heizt sich die Ceranplatte nicht auf, sondern nur der Topf.
  • Nicht zu viel Wasser in den Topf: Je mehr Wasser darin ist, desto mehr muss aufgeheizt werden. Für Kartoffeln, Eier, Gemüse muss der Topf nicht voll sein. Knapp bedeckt ist ausreichend, vieles lässt sich auch mit nur zwei cm Wasser im Topf garen, weil der Wasserdampf das Garen übernimmt. Bei Gemüse bleiben so außerdem die Vitamine besser erhalten.
  • Kühlschrank nur kurz öffnen: Vor dem Kochen braucht es meist Zutaten aus dem Kühlschrank. Öffnet man diesen nur einmal und kurz, spart das Energie. Daher vorher überlegen, was alles gebraucht wird. Auch die richtige Temperatur im Kühlschrank spart: Oben reichen sieben Grad aus.
  • Eisfach abtauen: Eine dicke Eisschicht im Eisfach oder im Gefrierschrank erhöht den Stromverbrauch deutlich. Daher sollte regelmäßig abgetaut werden.
  • Nudeln früher ins Wasser: Nudeln garen auch, wenn das Wasser nicht kocht. Man kann sie schon in den Topf geben, während das Wasser aufheizt.
Weiße-Bohnen-Eintopf-mit-Tomaten

Energie sparen beim Backen

Backöfen verbrauchen viel Energie. Wird etwas mitgedacht, lässt sich auch hier eine Menge sparen. Genrell sollte ein Backofen nicht für kleine Mengen aufgeheizt werden.

  • Vorheizen weglassen: Auf vielen Verpackungen wird angegeben, dass der Backofen vorgeheizt werden soll. Oft ist das aber gar nicht nötig, und die Wärme beim Aufheizen kann schon zum Garen genutzt werden. Nur bei wenigen, empfindlichen Speisen ist das Vorheizen nötig, zum Beispiel bestimmte Teigarten.
  • Restwärme nutzen: Ebenso wie beim Kochen kann man die Restwärme des Backofens nutzen. Ein paar Minuten vor Ende der Backzeit den Backofen abschalten, die Resthitze gart im Ofen nach.
  • Gut planen: Stehen an einem Tag ein Essen und Kuchen für den Backofen auf dem Plan? Dann beides direkt nacheinander machen. So muss der Ofen nicht zwei Mal aufgeheizt werden.
  • Umluft nutzen: Die Umluftfunktion kann gegenüber Backen mit Ober- und Unterhitze bis zu 15 Prozent Energie einsparen.
Mit Material von BMWK, NOZ, co2online.de
Vollkornbrot-mit-Sauerteig

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