Herbstgarten Nabu

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Anne Voß | am

Wie Ihr Garten zur Herbst- und Winterarche wird

Ob Vogel, Igel oder Insekten - wenn der Winter naht, suchen viele Tiere nach einem Unterschlupf und Nahrung. Hier gibt´s die Tipps, wie auch Sie Ihren Garten für den Herbst und Winter zu „kleinen Archen“ machen.

1. Stängel von Stauden stehen lassen

  • Die abgestorbenen Stängel von Stauden nach der Blüte nicht sofort abschneiden, sondern uber den Winter stehen lassen. Grund. In den Stängeln entwickeln sich häufig Insektenlarven, die im Frühjahr ausschlüpfen.
  • Auch viele Kleinvögel wissen dies – und nutzen die Stängel als willkommenes Eiweißbüffet an Wintertagen.

2. Laub einen Platz im Garten geben

  • Laub ist ein wichtiger Rohstoff im Garten. Gerade für Insekten ist es ein Überlebensraum. Laub auf Beeten verhindert zudem ein Austrocknen der Böden, wird zu hervorragendem Humus, ist Überwinterungsterrain für Kleintiere und eine Nahrungsquelle, auch für Regenwürmer. Also: Beete im naturnahen Garten mit Mulch versehen.
  • Aber auch große Laubhaufen sind wichtig, da sich darin zahlreiche Kleintiere wie Igel während der kalten Jahreszeit zurückziehen können.

3. Reinigung alter Vogel-Nistkästen

  • „Pflichttermin“ ist die Reinigung der Vogel-Nistkästen, um mögliche Flöhe, Läuse und anderen Parasiten zu entfernen.
  • Wichtig. Zum Reinigen den Nistkasten abnehmen und am Boden säubern. Um keine Krankheitserreger einatmen empfiehlt der Nabu  Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Das alte Nest sollte in einer gut verschließbaren Tüte mit dem Restmüll entsorgt werden.

4. Bau neuer Nistkästen im Herbst ideal

  • Der Herbst ist ideal, um neue Nistkästen anzubringen. Grund. Sie können dann auswittern und in kalten Winternächten als willkommenes Nachtquartier dienen.
  • Es ist auch ein tolles Bauprojekt mit Kindern.

5. Schmetterlingsfreundliche Stauden pflanzen

  • Um den Insekten im kommenden Frühjahr Nahrung zu bieten, sollten im Herbst bienen- und schmetterlingsfreundliche Stauden gesetzt oder eingesät werden. 
  • Auch an nachtaktive Insekten, wie Nachtfalter, denken und nektarreiche, nachtblühende Pflanzen verwenden.

6. Fruchttragende Gehölze anbieten

  • Fruchttragende heimische Gehölze, Bäume und Sträucher sollten ebenfalls im Garten zu finden sein.
  • Diese decken im Gegensatz zu den Exoten, die für unsere heimische Tierwelt keinen Nutzen haben, das Nahrungsspektrum vieler Tiere im Herbst und Winter ab.
Mit Material von Nabu Niedersachsen

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