Direktvermarktung_Milchtankstelle

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Kristina Wienand | am

Große Nachfrage nach Fördergeld für Direktvermarkter

Direkte Verarbeitung und Vermarktung ist für viele Betriebe attraktiv: Fördergelder für entsprechende Anlagen haben viele Höfe beantragt.

Die neue Fördermaßnahme des niedersächsischen Agrarministeriums (ML), um regionale Verarbeitungs- und Vermarktungseinrichtungen zu stützen, ist gut gestartet:

Schon 46 Antragsteller bewarben sich um die derzeit zur Verfügung stehenden rund 1,7 Millionen Euro. Stichtag für die Bewerbung von Kleinst- und Kleinunternehmen war am 21. September. Um den Aspekt der Regionalität Rechnung zu tragen, müssen bei einem Warenbezug zur Verarbeitung oder Vermarktung mindestens 50 Prozent der bezogenen Waren aus einem Umkreis von maximal 75 km bezogen werden.

Vielfältige Investitionen

Die Art der geplanten Investitionen umfasst ein breites Spektrum. Beantragt wurden unter anderem Zuschüsse für den Erwerb oder die Errichtung von Verarbeitungs- und Vermarktungseinrichtungen – beispielsweise von klassichen Hofläden über Sortier- und Abfüllanlagen sowie Kühleinrichtungen und Verkaufsautomaten bis zu mobilen Schlachtanlagen.

„Wir freuen uns über dieses große Interesse. Es zeigt uns, dass wir mit unserer Förderung genau den richtigen Nerv bei vielen Direktvermarktern getroffen haben“, sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zu den bereits beantragten Geldern.

Schlachtung-mobil-Mobile Schlachtung

Anträge werden nun geprüft

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung wird erst dann gewährt, wenn die Fördersumme 5.000 Euro übersteigt. Der Höchstbetrag liegt bei 100.000 Euro. Der Fördersatz beträgt 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Die Anträge werden nun von der Bewilligungsstelle der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen geprüft. Die Vergabe der Investitionszuschüsse wird nach vorher fest definierten Auswahlkriterien erfolgen. Dabei spielen die Aspekte Regionalität (siehe oben) und ökologische Wirtschaft eine besondere Rolle.

Pro Jahr sind mehrere Antragsverfahren vorgesehen. Eine weitere Fördermaßnahme wird im Dezember 2022 für Klein- und Kleinstunternehmer ausgeschrieben.

Mit Material von Nds. Agrarministerium
Moehlenhof-hofeigner-Kaese-Hofeinblick

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