Lastwagen mit Heizöl

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Dr. Olaf Zinke | am

Heizölpreise fallen immer weiter – billigste Heizölpreise seit Juli

Die Heizölpreise fallen immer weiter. Im Bundesmittel kostet Heizöl die Verbraucher so wenig wie zuletzt im Juli.

Am Montagmorgen (07.11.) kostete Heizöl im Bundesmittel 148,9 Euro je 100 Liter, berichtet der Branchendienst Tecson. Damit hat sich Heizöl im Vergleich zum vorigen Freitag, als die Heizölpreise bereits auf 149,9 Euro gefallen waren, weiter verbilligt – obwohl die Rohölpreise und auch die Gasölpreise am Freitag kräftig gestiegen waren.

Am Wochenende hatte einige Heizölhändler ihre Preise deshalb auch noch oben gesetzt. Doch zum Beginn der neuen Woche fallen die Rohölpreise und die Gasölpreise an den Terminmärkten wieder deutlich und sorgen auch bei Heizöl für Preisdruck.

Im Vergleich zum vorigen Montag (156,4 Euro) sind die Heizölpreise in dieser Woche (07.11) rund 5 % günstiger und seit Anfang Oktober (172 Euro) ging es mit den Heizölpreisen um fast 14 % oder 23 Euro je 100 Liter nach unten. Gleichzeitig sind das die niedrigsten Heizölpreise seit Anfang Juli.

Im Norden sind die Heizölpreise bislang aber weniger deutlich gefallen, sagt der Branchendienst Tecson (siehe Grafik unten). Deshalb sehen die Analysten dort derzeit auch größeres Abwärtspotential als im Süden – wo die Preise bereits deutlich niedriger sind.

Für den Verbraucher, die in nächster Zeit bestellen wollen, empfehlen Analysten aufgrund der großen Preisdynamik einen täglichen Angebotsvergleich mehrerer regionaler Anbieter. Dabei verweisen die Marktbeobachter darauf, dass sich die Heizölpreise zuletzt immer stärker von der Entwicklung der Rohölpreise und der Gasölpreise abgekoppelt haben.

Der Grund dafür ist ein merklich verbessertes Heizölangebot in Europa und gleichzeitig der scharfe Preisrückgang an den Spotmärkten von Gas und Strom – aufgrund der gut gefüllten Gasspeicher. Beides drückt auch auf die Heizölpreise, sagt Tecson.

Heizölpreise in vielen Regionen 10 Euro/100 l gefallen

Die Heizölpreise in den Regionen geben durchweg nach. Die Preisunterschiede bei den Angeboten der regionalen Heizölhändler sind zwar noch groß, sie werden aber zunehmend kleiner.

Derzeit liegen zwischen dem teuersten (Bremen) und dem billigsten Bundesland (Bayern) 26 Euro je 100 Liter Differenz. Bei einem Einkauf von 3000 Litern Heizöl bedeutet das reichlich 790 Euro Preisunterschied.

Am billigsten ist Heizöl weiterhin in Bayern und in Nordrhein-Westfalen. In Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen kostet Heizöl derzeit am meisten.

Am Montagmorgen lagen die Heizölpreise in Bayern nach den Erhebungen des Branchendienstes esyoil.com bei knapp 137 Euro je 100 Liter und damit 10 Euro niedriger als am vorigen Montag. In Nordrhein-Westfalen müssten die Verbraucher aktuell knapp 138 Euro zahlen und damit ebenfalls 10 Euro weniger als eine Woche zuvor.

Am teuersten war Heizöl weiterhin in Bremen mit knapp 163 Euro (obwohl es im Wochenverlauf um 3,50 Euro nach unten ging). In Mecklenburg-Vorpommern werden von Verbrauchern heute 156 Euro je 100 Liter verlangt und damit 8 Euro weniger als am vorigen Montag und in Schleswig-Holstein kostet Heizöl knapp 157 Euro und damit ebenfalls 10 Euro weniger als am vorigen Montag.

In Niedersachsen bewegten sich die durchschnittlichen Preisforderungen zum Beginn der aktuellen Woche bei 155 Euro je 100 Liter und damit weiter deutlich über dem Durchschnitt – sind jedoch ebenfalls 10 Euro niedriger am Montag vor einer Woche.

Zapfpistole am Heizöltanklaster

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