Zapfpistole am Heizöltanklaster

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Dr. Olaf Zinke | am

Heizölpreise fallen weiter: Das sind die Preise der Regionen

Die Heizölpreise geben zum Beginn der Woche erneut nach. Grund sind die fallenden Preise bei Rohöl und Gasöl, aber auch Rezessions-Ängste und ein Preisrückgang bei anderen Energieträgern wie Gas und Strom.

Am Montagmorgen (31.10.) kostete Heizöl im Bundesmittel 156,4 Euro je 100 Liter, berichtet der Branchendienst Tecson. Damit hat sich Heizöl im Vergleich zum vorigen Montag, als die Preise bei 158,4 Cent lagen, weiter verbilligt.

Angesichts der zum Beginn der Woche fallenden Ölpreise und Gasölpreise ist mit einem weiteren Rückgang der Heizölpreise zu rechnen.

„Die Heizöl-Bestellaktivität der Verbraucher hatte zur Wochenmitte (vorige Woche) angezogen, zeigt sich vor dem Wochenende aber deutlich nachlassend, bei Lieferzeiten von 2 bis 3,5 Wochen“, sagt der Branchendienst Tecson in seiner aktuellen Markteinschätzung. Mit den erneut nachgebenden Heizölpreisen dürfte die Nachfrage indessen wieder anziehen.

Relativ sicher ist, dass die Heizölpreise den Rohölpreisen weiter folgen, und die geben im vorbörslichen Handel am Montag deutlich nach. Die Nordsee-Sorte Brent wird am Montagmorgen (MEZ) mit 95,22 USD je Barrel gehandelt und damit 0,55 USD billiger als am Freitag.

Gasöl ist das wichtigste Vorprodukt bei der Herstellung von Heizöl und Diesel. Am Montagmorgen kostete Gasöl (Gasoil Low Sulphur) am Terminmarkt rund 1.124 USD je Tonne. Das waren gut 13 USD weniger als am Freitag.

Heizölpreise: Das kostet Heizöl in den Bundesländern

Es zeigen sich Ende Oktober ungewöhnlich große Preisunterschiede bei den Angeboten der örtlichen Heizölhändler, sagt der Branchendienst Tecson. Bei einem Einkauf von 3.000 Litern kann das dann im Extremfall bis zu 600 Euro Preisunterschied ausmachen.

Die regionalen Preise in Deutschland sind weiter sehr untypisch, sagen die meisten Marktbeobachter. Danach ist Heizöl zum Monatswechsel weiterhin in Bayern und Nordrhein-Westfalen am günstigsten, im Norden kostet Heizöl am meisten.

Am Montag lagen die Heizölpreise in Bayern nach den Erhebungen des Branchendienstes esyoil.com bei 146 Euro je 100 Liter. In Nordrhein-Westfalen mussten die Einkäufer knapp 148 Euro zahlen. Am teuersten war Heizöl weiterhin in Bremen mit knapp 167 Euro (obwohl es im Wochenverlauf deutlich nach unten ging) und in Hamburg mit ebenfalls 167 Euro.

In Mecklenburg-Vorpommern werden heute 164 Euro je 100 Liter verlangt und in Schleswig-Holstein 166 Euro je 100 Liter. Auch in Niedersachsen bewegten sich die durchschnittlichen Preisforderungen mit 165 Euro je 100 Liter über dem Durchschnitt.

Heizoel-Heizung-Heizoelpreis

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