Getreidefeld mit Blühstreifen
Christel Grommel | am

Kann Ökolandbau allein die Welt ernähren?

Der Ökolandbau ist Teil der Lebensmittelwirtschaft und für viele Landwirte eine Option - in Niedersachsen steigt die Anzahl der ökologisch bewirtschafteten Flächen. Auch beim Verbraucher sind Bio-Lebensmittel gefragt.

Bisher wird weltweit ein Prozent der Anbaufläche ökologisch bewirtschaftet. Könnte die Umstellung für alle landwirtschaftlichen Flächen erfolgen?

Die Studie der Universität Göttingen bezeichnet dies als "unrealistisches Szenario", aber interessantes Gedankenexperiment. Erträge im ökologischen Landbau fallen geringer aus als in der konventionellen Landwirtschaft. Mehr Fläche wäre notwendig, um die gleiche Menge an Lebensmitteln zu produzieren. Auf 23 bis 33 Prozent schätzt die Studie den zusätzlichen Bedarf ein, der auf Kosten von Wäldern und natürlichen Lebensräumen gehen würde. Zudem würden auch die Preise für Lebensmittel steigen.  

In der Studie weisen die Autoren allerdings auch darauf hin, dass bei weniger Verschwendung von Lebensmitteln und nachhaltigerem Konsum die Ernährung mit weit weniger Ertrag erfolgen könnte. 

Mit Material von Uni Göttingen, Humboldt-Universität Berlin
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