Solarzaun auf einem Firmengelände

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Amelie Siekmann | am

Solarzäune: Diese Vorteile bietet ein Zaun als PV-Anlage

Eine eigene Solaranlage hat viele Vorteile und kann deutlich zum Einsparen von Energiekosten beitragen. Bestenfalls dient sie als Tankstelle für das eigene E-Auto oder als Stromlieferant für die Heizung. Derartige Anlagen lassen sich jedoch nicht nur auf dem Dach installieren – ein Solarzaun kann eine gute Alternative bieten.

Ein Solarzaun ist eine gute Wahl, wenn das Dach bereits mit einer Photovoltaik(PV)-Anlage belegt ist oder man es aus bestimmten Gründen nicht mit einer PV-Anlage belegen möchte. Der Zaun lässt sich dabei in beliebiger Länge an vielen Orten montieren. Es muss lediglich ein Kabelweg vom Zaun zum Zählerkasten vorhanden sein. Der Solarzaun dient dabei als Photovoltaikanlage und benötigt deshalb auch einen Wechselrichter, der den produzierten Strom für die Steckdose umwandelt.

Von beiden Seiten des Zauns Strom gewinnen

Ein Solarzaun ist grundsätzlich nichts anderes als eine PV-Anlage mit herkömmlichen Solarmodulen. Ein Vorteil ist aber, dass sich je nach Zaunmodul auf beiden Seiten des Zauns Strom gewinnen lässt. Die Zäune können bis zu zwei Meter hoch montiert werden und es lässt sich nicht nur Energie gewinnen, sondern der Zaun bietet auch Sichtschutz. Eine gute Idee kann auch die Montage eines Solarzauns an einem Parkplatz oder Parkhaus sein. Die PV-Module des Solarzauns erzeugen grünen Strom, der sich auch in Kombination mit einer Ladestation direkt für das Laden von E-Autos nutzen lässt.

Fünf Meter langer Zaun erzeugt jährlich bis zu 1.500 kWh

Die Module lassen sich unter Umständen auch an einem bereits bestehenden Zaun anbringen. Bis zu 300 kWh könnte ein Modul mit einem Meter Breite erzeugen. Demnach könnte ein fünf Meter langer Zaun je nach Sonneneinstrahlung und Standort bis zu 1.500 kWh jährlich generieren. 

Was ist beim Bau eines Solarzauns zu beachten?

Wenn Sie handwerkliches Geschick besitzen, können Sie den Solarzaun auch selbst montieren oder sogar selbst bauen. Dies ist laut EFAHRER bei einer Spannung bis zu 120 Volt möglich. Den Anschluss an einen Wechselrichter darf jedoch nur ein Fachmann vornehmen. Zuerst sollten Sie jedoch mit dem zuständigen Bauamt Kontakt aufnehmen und klären, welche Genehmigungen Sie in Ihrer Kommune benötigen.

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