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Christel Grommel | am

Sonnen- und Hitzeschutz: Wichtige Tipps

Arbeitgeber müssen für Sonnen- und Hitzeschutz am Arbeitsplatz sorgen. Wir haben Tipps zum Thema.

Sonnen- und UV-Schutz gehören zur Prävention am Arbeitsplatz, wenn viel im Freien gearbeitet wird. Zu viel Sonne erhöht das Hautkrebsrisiko, zu viel Hitze kann zu einer tödlichen Gefahr werden.

UV-Belastung gering halten

Grundsätzlich sollte die UV-Strahlung am Arbeitsplatz so gering wie möglich sein. Technische Lösungen, wie zum Beispiel Wetterschutzzelte, Sonnensegel oder Sonnenschirme, helfen dabei.

Arbeitszeiten können an das Wetter angepasst werden. In der Zeit von 11 bis 15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten. An einem sonnigen Tag ist eine längere Mittagspause bis 16 Uhr sinnvoll, in der man Arbeiten im Innenbereich verrichten kann.

Sonnenschutz und richtige Kleidung

  • Kleidung schützt besser als Sonnencreme. Tragen Sie deshalb möglichst Hemden oder Oberteile mit langen Ärmeln und lange Hosen. Dicht gewebte Kleidungsstücke halten UV-Strahlen deutlich besser ab. Ein mehrfach gewaschenes Langarmshirt aus Baumwolle leistet beste Dienste, da sich der Stoff durch das Waschen verdichtet und so einen guten Schutz vor UV-Strahlung bietet. Spezielle UV-Schutzkleidung ist so nicht erforderlich.
  • Denken Sie auch an eine schützende Kopfbedeckung. Ideal sind breitkrempige Hüte oder Kappen mit Nackenschutz. Helme sollten die Möglichkeit bieten, einen Nackenschutz einzuhängen. Zum Schutz der Augen tragen Sie eine Sonnenbrille mit UV-Filter und Seitenschutz.
  • Sonnencreme schützt die unbedeckten Hautpartien. Verwenden Sie Produkte mit einem Lichtschutzfaktor von 30 oder höher. Cremen Sie sich ein, bevor Sie ins Freie gehen. Bei der Menge gilt das Motto „Viel hilft viel!“.
  • Bei Hitze gilt: Viel trinken – am besten mehr als 3 Liter pro Tag! Der Zugang zu Trinkwasser muss durch den Arbeitgeber sichergestellt sein. Zuckerhaltige Getränke oder gar Alkohol sollten Sie meiden, Wasser hingegen sorgt für einen guten Flüssigkeitshaushalt.

App für den Sonnenschutz

Mit einer neuen Handy-App können Nutzer für ihren jeweiligen Aufenthaltsort die aktuelle UV-Strahlung prüfen und ihren Sonnenschutz daran anpassen. Die „SunSmart Global UV-App“ steht im Apple-App- und im Google-Play-Store kostenlos zur Verfügung. Ziel ist, Menschen zu warnen und damit das Risiko von Hautkrebs und Augenschäden durch UV-Strahlung zu verringern. Auch die Web-App für Saisonarbeitskräfte bietet Informationen zum Sonnen- und Hitzeschutz bei der Arbeit in vielen Sprachen. Abrufbar ist sie unter agriwork-germany.de.

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