Greenpeace-Aktivisten werfen Steine in die Ostsee
Anne-Maria Revermann | am

Nach Steinwurf: Greenpeace drohen hohe Geldstrafen

Nach dem Versenken von Felsbrocken vor Fehmarn drohen mehrere Behörden nun mit hohen Geldstrafen für Greenpeace.

Gegen Greenpeace liegen Untersagungsverfügungen vom Bundesamt für Naturschutz und Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vor, da die Umweltorganisation am Dienstag (11. August) mehrer Granitsteine in den Fehmarnbelt geworfen hatte. Mit dieser Aktion wollte Greenpeace gegen die Grundschleppnetzfischerei protestieren. Greenpeace drohen nun Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro.

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes fordert außerdem, die bereits versenkten Granitsteine wieder aus dem Fehmarnbelt zu heben; die Steine waren bis zu einer Tonne schwer.

Greenpeace verkündet, sich nicht "mundtot" machen zu lassen und kündigte Widersprüche gegen alle drei Verfügungen an.

Bereits Ende Juli versenkte Greenpeace schon Granitsteine vor Rügen in der Ostsee.

Mit Material von dpa

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✔ Mehrleser-Funktion

✔ Artikel merken und teilen

✔ exklusiv: Audio und Video

✔ 1 Tag früher informiert

Digitale Ausgabe

✔ 3 Endgeräte
✔ Merkliste
✔ Audio und Video

Mehr zu diesem Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Agrarpolitik: Klöckner fordert bessere Tierhaltung
  • Betrieb: Initiative Tierwohl - Anmeldung für die dritte Runde
  • Technik: Gut abwägen - Gründe für den Traktorkauf
  • Tierhaltung: Vorgaben für den Sauen-Deckstall
  • Pflanzenbau: Silphieanbau als Biotopvernetzung
  • Leben auf dem Land: Borreliose als Berufskrankheit

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen