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Kristina Wienand | am

Tarmstedt zählte 106.000 Besucher

Nach 2019 war zwei Jahre Pause. Jetzt freute sich der Norden wieder auf Tarmstedt 2022. Die Ausstellung war ein voller Erfolg.

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Von Landtechnik über Tierschau bis hin zu Haus und Garten: Die größte Freilandmesse Norddeutschlands zog in vier Tagen insgesamt 106.000 Besucher an. Das wieder einmal breit gefächerte Angebot vom 8. bis 11. Juli kam nach Angaben der Geschäftsführer bei den Gästen gut an. Zum Vergleich: Als die Messe 2019 zum letzten Mal vor der Corona-Zwangspause stattfand, kamen 117.00 Besucher. 

Mit 42.000 Besuchern war der Sonntag der mit Abstand der publikumsreichste Messetag und der zweitstärkste Sonntag der Tarmstedter Ausstellungsgeschichte überhaupt. Am Freitag passierten 16.000 Besucher die Tore, am Samstag waren es 30.000. Der Montag bildete mit 18.000 Besuchern einen guten Abschluss.

Insgesamt zeigte sich das Geschäftsführer-Duo Herrmann Cordes und Oliver Moje sehr zufrieden. Die Rückmeldung der Aussteller sei "durchweg positiv" gewesen, wie Cordes beschreibt. Viele haben sich demnach gefreut, dass es wieder losgeht und man sich in echt treffen kann. 

Neu war diesmal die Möglichkeit, sich online ein Ticket zu kaufen. Das haben laut Cordes etwa 30 Prozent der Besucher genutzt. Bis auf einen Serverabsturz am Donnerstag sei die Einführung des neuen Ticketssystems wirklich gut verlaufen, sagte Cordes. Er rechnet damit, dass in den kommenden Jahren bis zu 80 Prozent der Besucher ihre Karte online kaufen werden.

Gute Planung im Vorfeld zahlt sich aus

Land und Forst in Tarmstedt

Die Gäste verteilten sich auf dem Ausstellungsgelände wesentlich besser als in früheren Jahren - dank intensiver Planung im Vorfeld. Das sei gelungen, weil das Messeteam alle Wege im Außenbereich sowie der Gänge in den Zelten auf vier Meter verbreitert hatte. „Dadurch gingen zwar knapp 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verloren, doch das tat der sehr guten Stimmung keinen Abbruch“, berichtete Prokuristin Julia Wöltjen. 

Geschäftsführer Hermann Cordes lobte außerdem seine Mitarbeiter, die seinen Worten nach einen großen Anteil an der angenehm-positiven Atmosphäre haben: „Das beginnt mit einem Lächeln der Parkplatzeinweiser am Morgen und endet mit einem freundlichen 'Auf Wiedersehen' der Feuerwehrkameraden beim Ausscannen der Tickets am Ende des Besuchs.“ Es sei schon eine Besonderheit der Ausstellung, dass sie trotz ihrer beachtlichen Größe nie den familiären Charme verloren hat.

Sicheres WLAN für die Messebesucher geplant

Auch für die Zukunft hat Geschäftsführer Cordes Pläne: Er möchte ein Glasfasernetz für die Tarmstedter Ausstellung verlegen lassen. So sollen in den kommenden Jahren Hybrid-Veranstaltungen, die gleichzeitig live stattfinden und online geschaut werden können, durchgeführt werden können. Sein Ziel ist außerdem, in drei Jahren für rund 45.000 Besucher zeitgleich eine stabile WLAN-Verbindung auf dem Messegelände anbieten zu können. 

Mit Material von PM
on_Tarmstedt

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