Brennholz mit Block und Axt - so gehen Sie richtig mit Brennholz um

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Christel Grommel | am

Tipps zum richtigen Umgang mit Brennholz

Die Nachfrage nach Brennholz ist stark gestiegen, viele Menschen wollen selbst Holz machen. Wir haben Tipps zum Thema Brennholz.

Die Preise haben angezogen, teilweise ist kein Brennholz mehr zu bekommen. Daher steigt das Interesse, Holz günstig selbst für Kamin oder Ofen aufzubereiten. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Brennholz.

Brennholz selbst machen - was ist zu beachten?

  • Brennholz selber machen ist sinnvoll, wenn man entweder eigenen Waldbesitz hat oder Stammkunde bei einem Waldbesitzer/Förster ist oder werden kann.
  • Bevor Sie in Ausrüstung und Kettensägenschein investieren, sichern Sie erst eine verlässliche Brennholzquelle.
  • Beziehen Sie in Ihre Kostenrechnung auch Transport, Lagerung und eventuell Spaltgerät ein.
  • Kalkulieren Sie den nötigen Zeitaufwand - haben Sie die nötige Zeit, um bis zum Frühjahr Brennholz aus dem Wald zu holen?
  • Arbeiten Sie aus Sicherheitsgründen stets zu zweit!
Frau befüllt Kaminofen - Eschenholz im Ofen?

Tipps für Brennholzkäufer

  • Achten Sie auf die Brennwerte der unterschiedlichen Holzarten, wenn Sie Preise vergleichen.
  • Achtung bei Mengenangaben, diese unterscheiden sich in Schüttraummeter, Raummeter, Kubikmeter.
  • Vorsicht bei einer Abrechnung nach Gewicht: Dieses hängt von der Baumart und dem Feuchtigkeitsgehalt ab.
  • Ofenfertiges Holz darf einen Feuchtigkeitsgehalt von 25 Prozent nicht überschreiten, optimal sind um die 15 Prozent.
Hacken von Holz mit einer Axt

Brennholz richtig lagern

  • Beim Zerkleinern darauf achten, dass die Spaltstücke kleine Durchmesser haben, so trocknen sie schneller. Am besten frisch spalten, bei Eiche darf auch etwas gewartet werden.
  • Lagern Sie Holz sachgerecht im Außenbereich: Sonnig, von allen Seiten belüftet - das gilt auch für die Unterseite - sowie nach oben gegen Regen geschützt. Nadelholz braucht so gelagert mindestens ein Jahr, Laub-Hartholz mindestens zwei Jahre, Eiche braucht drei Jahre. Die Holzfeuchte lässt sich mit einem Messgerät aus dem Baumarkt testen.
  • Brennholz nie in Keller oder Garage lagern!

Holz richtig abbrennen

  • Kein feuchtes Holz verbrennen: das ist nicht nur umweltschädlich, sondern liefert auch wenig Wärme.
  • Holz am besten mit Luftüberschuss verbrennen.
  • Vorsicht bei einer Drosselung des Abbrandes!! Unsachgemäße, starke Drosselung kann im Extremfall gefährliches Kohlenmonoxid bilden. Zudem verursacht es schlechtere Verbrennung.
  • Nur Holz verbrennen, keine Platten, lackiertes Holz oder Papier und Karton.
  • Schornsteinfeger und Schornsteinfegerinnen beraten zum richtigen Abbrand und auch zu Ihrer Anlage.
Mit Material von BDF
Holzscheite vor einem Kamin

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