Saisonarbeiter bei der Spargelernte
Anne-Maria Revermann | am

Trotz fehlender Saisonarbeiter gibt es helfende Hände

Deutsche Landwirte sind auf Helfer angewiesen, die aber nicht einreisen dürfen. Julia Klöckner hat aber auch eine gute Nachricht: "Helfende Hände" gebe es.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland hat das Bundesinnenministerium ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter angeordnet. Das Landvolk Niedersachsen kritisiert das Einreiseverbot als "harten Schlag".

Auch Agrarministerin Julia Klöckner räumt dies ein. Die Regelung werde aber nach zwei Monaten überprüft. Mit Innenminister Horst Seehofer sei sie darüber im Gespräch, Asylbewerbern ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland die Möglichkeit zu geben, in der Landwirtschaft zu arbeiten.

In der Landwirtschaft sind jährlich knapp 300.000 Saisonarbeitskräfte beschäftigt, die vor allem aus Osteuropa kommen. Vielen Betrieben fehlen derzeit Arbeitskräfte für Ernte und Aussaat.

Verbände und das Bundeslandwirtschaftsministerium haben Internet-Plattformen aufgesetzt, um Betriebe und Freiwillige, die auf den Feldern arbeiten könnten, in Kontakt zu bringen. Julia Klöckner berichtet, dass es bereits 116.000 Bewerbungen von "helfenden Händen" gebe.

Mit Material von dpa
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