Mann sucht mit Gerät Kabel in der Erde
Christel Grommel | am

Unfallzahlen im Garten- und Landschaftsbau rückläufig

1.500 weniger Arbeitsunfälle im Garten- und Landschaftsbau gab es 2019 im Vergleich zum Jahr davor.

Das meldete die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). 

Rund 12.700 Unfälle gab es im letzten Jahr, sechs Personen verunglückten tödlich. Insgesamt sei die Entwicklung erfreulich, ein Wermutstropfen bliebe aber, dass der Garten- und Landschaftsbau nach wie vor besonders stark vom Unfallgeschehen in der "Grünen Branche" betroffen sei. 

Ein besonders hohes Gefahrenpotential berge der Strauch- und Heckenschnitt einschließlich der Schnittgutverarbeitung und des Abtransportes, hieß es in der Pressemitteilung. Nahezu ebenso unfallträchtig seien Stein- und Pflasterarbeiten.

Besonders hoch sei die Belastung durch UV-Strahlen und Lärm, was sich in den Berufskrankheiten widerspiegele. Weißer Hautkrebs und Lärmschwerhörigkeit seien häufig.

Auch außerhalb des Garten- und Landschaftsbaus verzeichnete die SVLFG rückläufige Zahlen. Insgesamt gab es mit 68.064 meldepflichtigen Unfällen einen Rückgang um 8,3 Prozent.

Mit Material von SVLFG

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