Tim Bekel füttert Kühe
Janina Schuster | am

Zukunftstag 2021 digital

In Pandemiezeiten läuft alles anders als sonst. So auch der Zukunftstag. Statt die Betriebe einen Tag lang zu besuchen, findet der Tag für die Mädchen und Jungen nun digital statt.

"Viele landwirtschaftliche Familien hätten auch in diesem Jahr gerne wieder Schulkinder aufgenommen. Unsere Bauernhöfe eignen sich für eine erste Berufsorientierung der jungen Generation sehr gut, weil die Kinder hier richtig mit anpacken können", sagt Martin Roberg, Vorsitzender des Ausschusses Bildung im Landvolk Niedersachsen. Der Zukunftstag muss digital stattfinden, so besagt es die Vorgabe des niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne vor dem Hintergrund des aktuellen Pandemiegeschehens.

Digitale Angebote können nicht alles ersetzen

"Zwar appelliert der niedersächsische Kultusminister an die Unternehmen und Institutionen, den Schulen digitale Angebote der Berufsorientierung bereitzustellen, doch können digitale Angebote gerade bei jüngeren Kindern das "Erleben vor Ort" kaum ersetzen", meint Roberg und rät Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe fünf bis sieben zu Alternativen wie  "My KuhTube kids" von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen.

Videos vermitteln Wissen digital

Die Videos thematisieren Zusammenhänge in landwirtschaftlichen Betrieben, wie zum Beispiel das Video "Melken" auf einem Milchviehbetrieb. Dort wird anschaulich gezeigt und erklärt, wie das Melken per Hand und per Melkroboter funktioniert. Doch auch für ältere Jahrgänge gibt es Angebote. Auf der Website der Agentur für Arbeit gibt es ein Video zum Beruf des Landwirts. "Dort spielen ein Auszubildender auf einem Milchviehbetrieb und sein Ausbilder die Hauptrollen und zeigen das Arbeitsfeld des Landwirts, einen der schönsten und wichtigsten Berufe überhaupt", lädt Roberg ein, das Internet für beruflichen Zukunftsinteressen zu nutzen.

Sobald die Pandemie es wieder zulasse, wolle man das Angebot wieder "erlebbar" machen und die Jungen und Mädchen auf die Höfe einladen können. Es stehen neben den landwirtschaftlichen Betrieben auch noch Unternehmen der anderen 14 "Grünen Berufe", zum Beispiel Forst- oder Pferdewirt, zur Verfügung.

Mit Material von LPD
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