Beregnungsanlage auf dem Acker
Christel Grommel | am

Zuschüsse für Beregnungsanlagen

Das Land Niedersachsen beteiligt sich wieder an Investitionen landwirtschaftlicher Betriebe. Erstmals können auch bewegliche Investitionsgüter wie Beregnungsanlagen gefördert werden.

Das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) startet in eine neue Runde. Beim Budget von 16 Millionen Euro sind im Vergleich zu den Vorjahren Abstriche gemacht worden, ein Blick in die aktuellen Förderkonditionen lohnt sich jedoch. 

Neben Zuschüssen für umweltfreundliche Gülleausbringungs- und Pflanzenschutzgeräte gibt es diese erstmals auch für Anlagen zur Feldberegnung. Damit hat das Land eine Anregung des Landvolkes Niedersachsen aufgegriffen und umgesetzt. Die Maschinen müssen in dem Unternehmen, das den Zuschuss beantragt, ausgelastet sein.

Antragsteller müssen mit ihren Buchführungsunterlagen eine ausreichende Eigenkapitalbildung nachweisen, das Investitionsvolumen muss mindestens 20.000 Euro betragen, maximal förderfähig sind Investitionen im Umfang von 1,5 Millionen Euro. Antragsteller, die alle Voraussetzung erfüllen, werden in ein Ranking aufgenommen, über das die Zusagen vergeben werden.

Das Förderprogramm ist auch für Junglandwirte interessant: Sie können einen zusätzlichen Zuschuss von zehn Prozent der Investitionssumme oder maximal 20.000 Euro beantragen.

Die Fördersätze werden bei Erfüllung höherer Anforderungen, beispielsweise in Umwelt- und Klimaschutzstandards, erhöht. Dies muss der Landwirt durch ein Gutachten belegen.

Anträge können vom 2. bis zum 16. Juni gestellt werden. Die erforderlichen Unterlagen sowie eine Beratung dazu gibt es bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Mit Material von Landvolk Niedersachsen
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