Mähdrescher im Gerstenfeld
Birgit Greuner | am

Erntestart in Niedersachsen

Die Getreideernte in Niedersachsen hat begonnen. Die Landwirte rechnen mit durchschnittlichen Erträgen.

Vielerorts in Niedersachsen haben die Landwirte jetzt ihre Mähdrescher im Einsatz und ernten Getreide. Sie erwarten eher durchschnittliche Ergebnisse, regional abhängig von den Niederschlägen, die bisher gefallen sind.

Zuerst Wintergerste und Raps

Die ersten Mähdrescher waren nach Angaben der Landwirtschaftskammer Oldenburg im südlichen Emsland und im Landkreis Osnabrück unterwegs. Aber auch in der Region Hannover geht es jetzt los.

Zuerst wird die Wintergerste geerntet, danach folgen Raps und anschließend alle anderen Getreidesorten.

Große Ernte-Unterschiede im Land

Die Ernte-Unterschiede dürften nach Prognose der Kammer über das Land verteilt groß sein. Auch bei Anbaugebieten, die nah beieinander liegen, könne der Ertrag sehr unterschiedlich ausfallen.

Das gilt auch für den Raps. Hier wurden die schlechtesten Bestände bereits im Frühjahr umgepflügt.

Wasservorräte schnell erschöpft

Auf den leichten, sandigen Böden im Emsland und im Kreis Osnabrück waren die Wasservorräte in diesem Jahr wegen des fehlenden Regens und des heißen Wetters schnell erschöpft. Deswegen blieben die Getreidekörner dort kleiner. Die Experten der Kammer erwarten dort eine eher unterdurchschnittliche Ernte.

Hagel und Sturm schädigten die Pflanzen

Für die anderen Teile Niedersachsens gibt es keine einheitliche Prognose. Bei Standorten mit guter Wasserversorgung kann die Ernte gut ausfallen.

Mancherorts schädigten allerdings auch Hagel und Sturm die Pflanzen in den vergangenen Wochen. Auch das schlägt sich in einem geringerem Ertrag nieder.

Mit Material von dpa
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