Kiefer
Anne-Maria Revermann | am

Bäume machen uns gesund

Nadelbäume wie Fichten, Kiefern und Tannen stärken unser Immunsystem. Grund sind ganz besondere Duftstoffe.

Wer sich im Wald aufhält, der tut sich und seiner Gesundheit etwas Gutes. Doch es ist medizinisch bewiesen, dass besonders Nadelbäume, wie Tannen, Fichten oder Kiefern das Immunsystem des Menschen stärken. Denn Menschen, die sich viel im Wald aufhalten, produzieren mehr sogenannte Killerzellen. Diese helfen dem Körper, Krankheitserreger und potenzielle Tumorzellen abzuwehren.

Tief einatmen

Forscher führen diesen Effekt vor allem auf Terpenoide zurück. Das sind botanische Duftstoffe, die besonders intensiv riechen. Unter Laborbedingungen haben Wissenschaftler diesen Terpenoide Zellkulturen zugefügt, die keimende Tumoren enthielten. Die Terpenoide töteten die Krebszellen ab. Verfütterten die Forscher Terpenoide an Tiere, die an Krebs litten, bildeten sich deren bösartige Geschwüre zurück.

Forscher empfehlen deshalb: Jeder Mensch sollte sich mindestens einmal im Monat für insgesamt zwei volle Tage im Wald aufhalten, um hier Terpenoide zu tanken. Bäumen dienen die Duftstoffe übrigens unter anderem als Kommunikationsmittel untereinander, um zum Beispiel Artgenossen vor gefräßigen Insekten zu warnen.

 

Mit Material von GEO

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