Ein Förster führt Baumarbeiten in eine Wald durch
Anne-Maria Revermann | am

Coronavirus: Arbeiten im Wald erschwert

Das Coronavirus behindert niedersächsische Waldbesitzer bei ihren Aufräum- und Aufforstungsarbeiten.

Nach den trockenen Rekordsommern sind nun Aufräum- und Aufforstungsarbeiten in Niedersachsens Wäldern durch Corona erschwert. Unter anderem würden Pflanzgutbestellungen in Baumschulen wegen der fehlenden Arbeitskräfte zum Teil storniert.

Geringer Holzpreis und aktiver Borkenkäfer

Schadholz könne nicht aus den Wäldern abgefahren werden, Verarbeitung und Produktion seien deutlich eingeschränkt. Das niedrige Preisniveau für Holz falle wegen der fehlenden internationalen Nachfrage noch weiter.

Zudem werde der Borkenkäfer wieder aktiv. Seit Anfang April können Waldbesitzer über die Waldschutzrichtlinie Anträge stellen und über ein Forstförderprogramm Mittel zur Bewältigung der Extremwetterschäden und für einen klimarobusten Waldumbau beantragen.

Die kompletten Kosten werden dem Landvolk zufolge damit aber nicht abgedeckt. Hoffnungen setzen die Waldbesitzer auf ausgesuchte Windkraftstandorte in den Wäldern als Beitrag zur Energiewende.

Mit Material von dpa
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