Wald an der Sösetalsperre
Janina Schuster | am

Direkte Betreuungsförderung für Waldbesitzer ab 2024

Aufgrund veränderter Regelungen wird das bisherige Fördersystem für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer weiterentwickelt. Ab 2024 gilt die direkte Betreuungsförderung.

Vier Projektregionen machen 2022 den Anfang der Umstellung. Dort sollen die Inhalte und Prozesse, welche mit der direkten Betreuungsförderung verbunden sind, einem Praxistest unterzogen werden. Aktuell befindet sich die hierfür notwenige Förderrichtlinie in Abstimmung im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium (ML). Ab dem 01. Januar 2024 soll die direkte Betreuungsförderung dann flächendeckend in Niedersachsen umgesetzt werden. Adressaten der Zuwendung sind Waldbesitzer, die in Forstbetriebsgemeinschaften organisiert sind. Der Staatswald bildet die einzige Ausnahme.

"Landesförderung muss auf stabilen Füßen stehen"

Dazu Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: "Die Umstellung auf die direkte Förderung schafft die zwingend notwendige rechtliche Sicherheit für alle Waldbesitzer, welche auf Grund von geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen nicht mehr zulässig ist. Insbesondere in Zeiten der Extremwetterereignisse muss die Vor-Ort-Betreuung und die zugehörige Landesförderung für die Waldbesitzer auf stabilen und verlässlichen Füßen stehen. Diese Sicherheit wird mit erhöhten Aufwänden einhergehen, das ist leider nicht vollständig zu vermeiden. Mein Haus versucht jedoch alles um ein möglichst effizientes und praxisnahes Verfahren zu entwickeln."

Akteure beider Seiten arbeiteten Konzept aus

Niedersachsen ist nicht das einzige Bundesland, welches seine Fördersystematik umstellen musste. Dazu hatte das ML eine Arbeitsgruppe mit den von der Umstellung betroffenen Akteuren einberufen. Vertreterinnen und Vertreter der Eigentümer wie der Waldbesitzerverband Niedersachsen, der Landesbeirat der Forstgenossenschaften, forstwirtschaftliche Genossenschafter und die Betreuungsanbieter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Anstalt Niedersächsische Landesforsten und die Arbeitsgemeinschaft forstlicher Lohnunternehmer gehörten zu dem hinzugezogenen Kreis. Die Gruppe hatte die Aufgabe Grundlagen für die künftige Förderung zu erarbeiten, die sowohl den rechtlichen Vorgaben als auch den Bedürfnissen der forstlichen Praxis gerecht wird.

Mit Material von ML Niedersachsen
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