Wildschwein im Morgennebel
Anne-Maria Revermann | am

Jagd auf Wildschweine jetzt entscheidend

Um die Afrikanische Schweinepest (ASP) abzuwehren, müssen Wildschweine im November verstärkt bejagt werden.

Die Jagd auf Wildschweine ist im Herbst entscheidend. Denn nur so lasse sich die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland erfolgreich eindämmen. "Jedes Wildschwein, das wir jetzt nicht erlegen, produziert bis zum kommenden Sommer mindestens drei Nachkommen", betont Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen.

Von Anfang November bis zum 20. Dezember würden 70 bis 80 Prozent der Wildschweine eines ganzen Jahres erlegt. Aus diesem Grund werde trotz der Corona-Beschränkungen gejagt. Jäger müssen sich bei Gesellschaftsjagden aber an die Corona-Regeln halten. Abstandhalten, das Erstellen von Hygienekonzepten und das Ausfüllen von Teilnehmerlisten zählen dazu.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist aus Polen auf Wildschweine in Brandenburg und Sachsen übergesprungen. Deutschland ist deshalb nicht mehr ASP-frei, sodass wichtige Exporte von Schweinefleisch entfallen - mit einem Milliardenschaden für die hiesige Fleischindustrie. Die Jagd auf Wildschweine dient dazu, eine mögliche Übertragung der Tierseuche auf Hausschweine zu verhindern.

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