Frohes neues Jahr

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Meinung | Maren Diersing-Espenhorst | am

Ein frohes neues Jahr

2022 war ein Jahr mit vielen Krisen und Ereignissen. Es hat aber auch einiges zu Tage gebracht, das positiv stimmt.

Moin liebe Leserinnen und Leser, ein Jahr mit einschneidenden Ereignissen liegt hinter uns. 2022 war ein Jahr, das Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Sondersitzung des Bundestages bereits im Februar als Wendepunkt bezeichnete. „Der 24. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents. Mit dem Überfall auf die Ukraine hat der russische Präsident Putin kaltblütig einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen“, sagte Scholz damals.

Schon die Jahre zuvor haben uns herausgefordert. Der Ukrainekrieg hat die Lage noch einmal verschärft. Wohl kaum einer von uns hätte sich vorstellen können, dass es zu diesem Krieg in Europa kommt! Und noch Viele weniger hätten sich jemals ausmalen können, wie sehr dieser schreckliche Krieg die gesamte Welt beeinflussen würde.

Zusammenhalt in der Krise

Aber diese Krise hat auch ganz deutlich gezeigt, wie wunderbar hilfsbereit und freundlich Menschen in so schweren Zeiten sein können. Die geflüchteten Ukrainer wurden in vielen Städten, Gemeinden, Dörfern und Orten hierzulande willkommen geheißen, fanden Unterstützung und ein bisschen Wärme.

Apropos Wärme – auch das hat dieser furchtbare Krieg ausgelöst: eine Energiekrise in ganz Europa. Russische Energie wird - wie viele andere Erzeugnisse aus dem Staat - boykottiert und machte uns deutlich, dass wir dringend Alternativen benötigen. Das rückt Sie, liebe Landwirtinnen und Landwirte, wieder einmal in das Blickfeld der Politiker, der Medien, der Menschen.

Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft

Und das ist eine hervorragende Nachricht, denn sie zeigt, dass die Landwirtschaft, ihre Arbeit und ihre Potenziale von der Bevölkerung wahrgenommen und geschätzt werden. Auf den Höfen werden nicht nur wertvolle Lebensmittel erzeugt, sondern viele landwirtschaftliche Betriebe sind auch prädestiniert, dafür Energie zu erzeugen. Das war vielen Menschen bisher nicht unbedingt bewusst! Umso besser für Sie, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie nun wieder dorthin rücken, wo Sie eigentlich schon lange sind: In die Mitte der Gesellschaft.

Sie als Landwirtinnen und Landwirte sind Teil dieser und sollte sich selbst als Teil der Gesellschaft betrachten, für die Sie einen unbezahlbaren Beitrag leisten. Sie erzeugen nicht nur Nahrung und Energie, sondern Sie zauberten uns mit den Lichterfahrten rund um Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht und sorgen zudem mit Winterdiensten dafür, dass die Straßen sicher befahrbar sind.

"...vertreibe Krankheit, Krieg und Brand"

In diesem Sinne möchte ich Ihnen folgenden Giebelspruch eines Heuerhauses aus dem Landkreis Osnabrück für das neue Jahr mit an die Hand geben: „Dieses Hauß segne Gottes Hand, vertreibe Krankheit, Krieg und Brand gib den Besitzer glücklich Leben und Nachmals Ewig in Freuden schweben.“ Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien genau das: Gesundheit, Frieden und Sicherheit! Proost Niejohr!

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